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  • Sophie Passmann: Das Multitalent zwischen Buch, Podcast und Bühne 2026

    Sophie Passmann: Das Multitalent zwischen Buch, Podcast und Bühne 2026

    Sophie Passmann, eine der prägnantesten Stimmen der deutschen Medienlandschaft, setzt am 06. März 2026 ihre vielseitige Karriere als Autorin, Moderatorin und Podcasterin fort. Mit scharfem Verstand und pointiertem Humor prägt sie den Diskurs über Feminismus, Gesellschaft und die digitale Welt.

    Sophie Passmann, geboren am 5. Januar 1994 in Kempen, ist eine deutsche Autorin, Satirikerin, Podcasterin und Moderatorin. Sie ist bekannt für ihre feministischen Kommentare, scharfe Gesellschaftskritik und humorvolle Auseinandersetzung mit Geschlechterdynamiken und zeitgenössischen Normen. Ihr aktuelles Buch „Wie kann sie nur?“ erscheint im März 2026 und thematisiert die weibliche Selbstdarstellung im Internet.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Sophie Passmann ist eine renommierte deutsche Autorin, Moderatorin und Podcasterin, geboren 1994 in Kempen.
    • Ihr neues Buch „Wie kann sie nur?“ erscheint am 11./12. März 2026 und behandelt weibliche Selbstdarstellung im Internet.
    • Sie ist bekannt für Bestseller wie „Alte weiße Männer“ (2019), „Komplett Gänsehaut“ (2021) und „Pick Me Girls“ (2023).
    • Ihr Solo-Podcast „Der Sophie Passmann Podcast“ startete im März 2025 und ist ein großer Erfolg.
    • Für die Moderation von „Männerwelten“ (2020) erhielt sie den Grimme- und Nannen Preis.
    • Passmann ist Mitglied der SPD und äußert sich kritisch zu gesellschaftlichen Debatten, wie jüngst zur Social-Media-Nutzung von Kindern.
    • Sie ist offen über ihre Depressionen und bipolare Störung.

    Sophie Passmann: Ein Werdegang von Poetry Slam bis zur Bestsellerautorin

    Sophie Passmanns Karriere begann früh und vielversprechend. Bereits mit 15 Jahren trat sie erstmals bei einem Poetry Slam auf und gewann 2011 die baden-württembergischen Meisterschaften in der Sparte U20. Diese frühen Erfolge legten den Grundstein für ihre sprachliche Virtuosität und ihren scharfen Beobachtungssinn.

    Nach ihrem Abitur absolvierte Passmann ein Volontariat bei Hitradio Ohr und moderierte dort eine Morningshow. Für ein Interview mit dem damaligen Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier wurde sie 2014 mit dem Medienpreis der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LfK) ausgezeichnet. Anschließend wechselte sie zum Jugendradio Dasding und studierte parallel Politikwissenschaft und Philosophie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Ihre Erlebnisse als Studentin verarbeitete sie in einer wöchentlichen Kolumne für fudder.de.

    Ihre Radiokarriere setzte sich fort, unter anderem als Moderatorin bei 1Live von 2018 bis 2020. Zudem war sie in unregelmäßigen Abständen als Autorin für das bekannte „Neo Magazin Royale“ tätig. Diese vielfältigen Erfahrungen in Hörfunk und Fernsehen trugen maßgeblich dazu bei, Sophie Passmann als vielseitiges Medienphänomen zu etablieren.

    Literarisches Schaffen: Von „Alte weiße Männer“ bis „Wie kann sie nur?“

    Das literarische Werk von Sophie Passmann ist durch eine Mischung aus Selbstreflexion, Gesellschaftskritik und humorvoller Analyse gekennzeichnet. Ihr Debüt gab sie 2014 mit der Textsammlung „Monologe angehender Psychopathen oder: Von Pudeln und Panzern“, die 2017 mit dem Grimmelshausen-Förderpreis gewürdigt wurde.

    Der Durchbruch gelang Sophie Passmann 2019 mit ihrem Buch „Alte weiße Männer: Ein Schlichtungsversuch“. Das Werk, in dem sie Gespräche mit bekannten Männern über Geschlechterkampf führte, stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Es löste eine breite Debatte aus und festigte ihren Ruf als feministische Stimme. Im selben Jahr veröffentlichte sie „Sophie Passmann über Frank Ocean“, in dem sie auch ihre eigenen Erfahrungen mit Depressionen und einer bipolaren Störung thematisierte.

    2021 folgte „Komplett Gänsehaut“, das von der Süddeutschen Zeitung als „bittere große Kritik ihrer Generation, der Millennials“ bezeichnet wurde und ebenfalls Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste erreichte. Ihr jüngstes Werk, „Pick Me Girls“, erschien 2023 und widmet sich der weiblichen Selbstinszenierung und dem männlichen Blick im Patriarchat. Dieses Buch wurde auch als Theaterfassung adaptiert und wird seit Oktober 2024 erfolgreich am Berliner Ensemble aufgeführt, wobei jede Vorstellung schnell ausverkauft ist.

    Am 11. oder 12. März 2026 erscheint Sophie Passmanns neuestes Buch mit dem Titel „Wie kann sie nur?“. Darin setzt sie sich radikal selbstkritisch und analytisch mit dem „alltäglichen Wahnsinn, eine Frau (im Internet) zu sein“ auseinander. Sie seziert Phänomene von Hailey Bieber bis Taylor Swift und fragt, warum Frauen im Netz ständig unter Beobachtung stehen und mit widersprüchlichen Erwartungen konfrontiert werden.

    Podcasts und digitale Präsenz: Die Stimme von Sophie Passmann

    Neben ihren Büchern nutzt Sophie Passmann intensiv das Medium Podcast, um ihre Gedanken und Analysen zu teilen. Von März 2019 bis März 2020 moderierte sie gemeinsam mit Matthias Kalle den „Die Schaulustigen“-Podcast für Zeit Online, in dem sie über Fernsehthemen sprachen. Seit 2021 setzen die beiden ihre Zusammenarbeit im wöchentlich erscheinenden Audible-Podcast „Jubel und Krawall“ fort.

    Ein besonderer Erfolg ist „Der Sophie Passmann Podcast“, den sie im März 2025 als Solo-Format startete. Dieser Podcast, der auch als Video-Podcast auf YouTube verfügbar ist, hat sich schnell eine große und treue Hörerschaft aufgebaut und zählt zu ihren aktuellen Erfolgsprojekten. In diesem Format diskutiert sie persönliche Erfahrungen, Popkultur und aktuelle Debatten.

    Ihre digitale Präsenz erstreckt sich auch auf soziale Medien, wo sie aktiv mit ihrer Community interagiert. Sie nutzt Plattformen wie Instagram, um Einblicke in ihre Arbeit und Gedanken zu geben, wenngleich dies auch zu Missverständnissen führen kann, wie eine aktuelle Debatte um Schönheitseingriffe zeigt (siehe unten).

    Fernsehen und Schauspiel: Sophie Passmann vor der Kamera

    Sophie Passmann ist nicht nur hinter den Kulissen als Autorin oder im Radio als Moderatorin aktiv, sondern tritt auch regelmäßig vor die Kamera. Ihre Mitwirkung als Autorin beim „Neo Magazin Royale“ war ein wichtiger Schritt in ihrer Fernsehkarriere.

    Besondere Aufmerksamkeit erregte Sophie Passmann 2020 mit der Moderation der Sendung „Männerwelten“, die im Rahmen von „Joko & Klaas gegen ProSieben“ entstand. In dieser Sendung thematisierte sie sexuelle Belästigung und sexuelle Gewalt gegenüber Frauen, was ihr den Grimme Preis und den Nannen Preis einbrachte. Dieser Auftritt unterstrich ihre Fähigkeit, ernste gesellschaftliche Themen mit großer Reichweite und Haltung zu vermitteln. Im Jahr 2022 nahm sie zudem an der Sendung „Das Duell um die Welt – Team Joko gegen Team Klaas“ teil.

    Ihr Schauspieldebüt gab Sophie Passmann 2022 in der Prime Video-Serie „Damaged Goods“, in der sie die Hauptrolle der Nola verkörperte. Die Dramedy-Serie handelt von fünf Millennials und ihren Neurosen. Aktuell ist sie zudem gemeinsam mit Tommi Schmitt in der Talkshow „Neo Ragazzi“ zu sehen, wo sie Gäste aus Popkultur, Sport, Musik und weiteren Bereichen empfängt und für unterhaltsame Gespräche sorgt. Sophie Passmann war auch schon als Gast in Sendungen wie „Late Night Berlin“ zu Gast und scherzte im Juli 2025 über eine Bewerbung für Klaas Heufer-Umlaufs Show „Experte für alles“.

    Gesellschaftliches Engagement und Kontroversen: Sophie Passmann im Diskurs

    Sophie Passmann scheut sich nicht, Stellung zu beziehen und gesellschaftliche Debatten anzustoßen. Als Mitglied der SPD bringt sie sich auch politisch ein und war 2022 Mitglied der 17. Bundesversammlung. Ihre Werke und öffentlichen Äußerungen sind oft feministisch geprägt und fordern zur kritischen Auseinandersetzung mit bestehenden Normen auf.

    Dabei gerät sie gelegentlich auch in den Fokus öffentlicher Kontroversen. Beispielsweise wurde ein satirischer Tweet von ihr im Jahr 2018 von Twitter fälschlicherweise als „Hate Speech“ eingestuft und entfernt, was nach öffentlichem Protest rückgängig gemacht wurde. Ein Interview in der Schweizer Frauenzeitschrift annabelle im Juli 2022 polarisierte ebenfalls.

    Zuletzt, am 4. März 2026, äußerte Sophie Passmann ihr Bedauern über einen älteren Text über Schönheitseingriffe, insbesondere Botox. Sie erklärte, dass der Essay zwar inhaltlich nicht falsch gewesen sei, aber möglicherweise dazu geführt habe, dass mehr Menschen Botox ausprobiert hätten, was nicht ihre Absicht gewesen sei. Sie fühlt sich missverstanden, da in der Öffentlichkeit aus ihrem Fazit, dass solche Eingriffe weder feministisch noch unfeministisch seien, die Schlussfolgerung gezogen wurde, sie sei eine „Botox-Feministin“. Dieses Beispiel zeigt, wie komplex die Rezeption von öffentlichen Äußerungen sein kann, insbesondere wenn es um persönliche Themen und gesellschaftliche Erwartungen geht. Ähnliche Herausforderungen erleben auch andere Persönlichkeiten, die sich öffentlich zu sensiblen Themen äußern, wie beispielsweise Ildikó von Kürthy, die offen über Ängste spricht. Mehr zu Ildikó von Kürthy finden Sie hier.

    Zudem positionierte sich Sophie Passmann am 4. März 2026 gegen ein Social-Media-Verbot für Kinder, das aktuell von der SPD gefordert wird, obwohl sie selbst Parteimitglied ist. Sie lehnt Verbote ab, betont aber die Wichtigkeit der Debatte über den Konsum von Fake News, Gewalt und Bewertungen, die sich negativ auf die Entwicklung von Kindern auswirken können.

    Aktuelle Projekte und Termine: Was Sophie Passmann 2026 bewegt

    Im März 2026 ist Sophie Passmann besonders aktiv, da ihr neues Buch „Wie kann sie nur?“ erscheint. Es sind mehrere Lesungen und Gespräche im Rahmen der Veröffentlichung geplant, unter anderem in Berlin am 11. März 2026 im Dussmann – Das KulturKaufhaus und auf der Leipziger Buchmesse vom 20. bis 22. März 2026. Auch in Köln wird sie am 19. März 2026 im Theater am Tanzbrunnen auftreten. Diese Termine bieten Fans die Gelegenheit, Sophie Passmann live zu erleben und sich mit ihr über die Themen ihres neuen Buches auszutauschen.

    Ihr erfolgreicher Solo-Podcast „Der Sophie Passmann Podcast“ wird wöchentlich fortgesetzt und erreicht eine breite Hörerschaft. Die Theaterfassung ihres Buches „Pick Me Girls“ läuft weiterhin sehr erfolgreich am Berliner Ensemble.

    Sophie Passmann bleibt eine kritische Beobachterin der Zeit und eine wichtige Stimme, die sich für einen reflektierten Umgang mit Medien, Gesellschaft und persönlichen Freiheiten einsetzt. Ihre Fähigkeit, komplexe Themen zugänglich zu machen und zum Nachdenken anzuregen, macht sie zu einer festen Größe in der deutschen Kulturlandschaft. Wie andere Persönlichkeiten wie Betty Taube, die den Druck der Öffentlichkeit erleben, navigiert auch Sophie Passmann durch die Herausforderungen einer medialen Präsenz. Lesen Sie hier mehr über Betty Taube. Auch die Transformation bekannter Gesichter wie die von Leonardo DiCaprio zeigt, wie sich öffentliche Wahrnehmungen wandeln können. Erfahren Sie mehr über Leonardo DiCaprios Wandel.

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    FAQ zu Sophie Passmann

    Wann erscheint Sophie Passmanns neues Buch „Wie kann sie nur?“?
    Sophie Passmanns neues Buch „Wie kann sie nur?“ erscheint am 11. oder 12. März 2026.
    Welche Themen behandelt Sophie Passmann in „Wie kann sie nur?“?
    In „Wie kann sie nur?“ setzt sich Sophie Passmann kritisch mit dem „alltäglichen Wahnsinn, eine Frau (im Internet) zu sein“ auseinander, der weiblichen Selbstdarstellung in sozialen Medien und dem gesellschaftlichen Druck auf Frauen.
    Welche Podcasts moderiert Sophie Passmann aktuell?
    Sophie Passmann moderiert seit März 2025 ihren erfolgreichen Solo-Podcast „Der Sophie Passmann Podcast“ und seit 2021 gemeinsam mit Matthias Kalle den Audible-Podcast „Jubel und Krawall“.
    Für welche Auszeichnungen ist Sophie Passmann bekannt?
    Sophie Passmann wurde unter anderem mit dem Grimmelshausen-Förderpreis (2017) für „Monologe angehender Psychopathen“ sowie dem Grimme Preis und Nannen Preis (beide 2021) für die Moderation von „Männerwelten“ ausgezeichnet.
    Was ist Sophie Passmanns Haltung zu Social-Media-Verboten für Kinder?
    Sophie Passmann lehnt ein Social-Media-Verbot für Kinder ab, wie es von ihrer Partei, der SPD, gefordert wird. Sie betont jedoch die Wichtigkeit einer Debatte über die negativen Auswirkungen von Fake News, Gewalt und Bewertungen auf die Entwicklung von Kindern.

    Fazit: Sophie Passmann als feste Größe der deutschen Medien

    Sophie Passmann hat sich bis zum 06. März 2026 als eine feste und unersetzliche Größe in der deutschen Medien- und Kulturlandschaft etabliert. Ihr unermüdliches Engagement als Autorin, Moderatorin und Podcasterin, gepaart mit ihrer Fähigkeit, komplexe gesellschaftliche Themen präzise und humorvoll zu analysieren, macht sie zu einer wichtigen Stimme ihrer Generation. Insbesondere mit ihrem neuen Buch „Wie kann sie nur?“ und ihrem erfolgreichen Podcast „Der Sophie Passmann Podcast“ beweist sie einmal mehr ihre Relevanz und ihren Einfluss auf den Diskurs in Deutschland. Sophie Passmann steht für eine kritische, selbstreflexive und unterhaltsame Auseinandersetzung mit der Welt.

  • Weltfrauentag 2026: Ein Tag für Gleichberechtigung

    Weltfrauentag 2026: Ein Tag für Gleichberechtigung

    Am 8. März 2026 wird weltweit der Weltfrauentag gefeiert. Dieser Tag rückt die Rechte der Frauen in den Mittelpunkt und macht auf die noch immer bestehende Ungleichheit aufmerksam, insbesondere in Krisenregionen, in denen Frauen häufig Opfer sexualisierter Gewalt werden. Der Tag dient als Erinnerung daran, dass die Gleichstellung der Geschlechter noch lange nicht erreicht ist und weiterhin Engagement erfordert.

    Symbolbild zum Thema Weltfrauentag
    Symbolbild: Weltfrauentag (Bild: Picsum)

    Die Geschichte des Weltfrauentags

    Die Idee für einen internationalen Frauentag entstand in der sozialistischen Arbeiterinnenbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Inspiriert von einem Protesttag für das Frauenwahlrecht, den Frauen 1909 in den USA organisierten, schlug die deutsche Sozialistin Clara Zetkin 1910 auf einer internationalen Frauenkonferenz in Kopenhagen die Einführung eines jährlichen Aktionstags vor. Bereits ein Jahr später, 1911, fanden in mehreren europäischen Ländern sowie in den USA erstmals Kundgebungen statt. Im Fokus standen damals vor allem die Einführung des allgemeinen Frauenwahlrechts und der Kampf für Arbeitnehmerinnenrechte. Deutschland.de berichtet, dass sich der 8. März als Datum etablierte, als Arbeiterinnen 1917 in Petrograd für Brot, Frieden und politische Veränderungen demonstrierten.

    Der Weltfrauentag heute: Kampf für Gleichberechtigung

    Im Jahr 1975 erklärten die Vereinten Nationen (VN) den 8. März offiziell zum Internationalen Frauentag. Bis heute demonstrieren Frauen weltweit an diesem Tag für ihre Rechte. Die VN haben sich das Ziel gesetzt, Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen bis 2030 zu erreichen. Ein wichtiger Indikator dafür ist, ob in einem Land gesetzliche Rahmenbedingungen existieren, um Diskriminierung aufgrund des Geschlechts abzuschaffen und die Gleichstellung zu fördern, durchzusetzen und zu überwachen, wie die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hervorhebt. (Lesen Sie auch: Antenne Bayern Sprit Support: So gewinnen Sie…)

    Aktuelle Herausforderungen und Krisenregionen

    Besonders in Krisenregionen stehen Frauen unter enormem Druck. Sie sind nicht nur mit den gleichen Herausforderungen wie die männliche Bevölkerung konfrontiert, sondern auch einem erhöhten Risiko von sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Der Weltfrauentag erinnert daran, dass der Schutz und die Stärkung von Frauen in diesen Gebieten von höchster Bedeutung sind. Es ist wichtig, dass internationale Organisationen und Regierungen Maßnahmen ergreifen, um Frauen in Krisensituationen zu unterstützen und ihre Rechte zu schützen.

    Der Weltfrauentag in Deutschland

    In Deutschland ist der Weltfrauentag in Berlin seit 2019 und in Mecklenburg-Vorpommern seit 2023 ein gesetzlicher Feiertag. Dies unterstreicht die Bedeutung, die dem Tag in diesen Bundesländern beigemessen wird. In anderen Teilen Deutschlands finden zahlreiche Veranstaltungen, Demonstrationen und Aktionen statt, um auf die Rechte der Frauen aufmerksam zu machen und für Gleichberechtigung zu kämpfen. Organisationen wie die IG Metall rufen dazu auf, sich für Gleichstellung stark zu machen.

    Was bedeutet der Weltfrauentag für die Zukunft?

    Der Weltfrauentag ist mehr als nur ein jährlicher Gedenktag. Er ist ein Aufruf zum Handeln. Es geht darum, die Fortschritte, die bereits erzielt wurden, zu würdigen, aber auch die Herausforderungen anzuerkennen, die noch vor uns liegen. Der Tag soll dazu anregen, sich aktiv für die Gleichstellung der Geschlechter einzusetzen und eine Welt zu schaffen, in der alle Menschen die gleichen Chancen und Rechte haben. Es ist wichtig, dass sich nicht nur Frauen, sondern auch Männer für dieses Ziel engagieren, um eine nachhaltige Veränderung zu bewirken. (Lesen Sie auch: österreichische Gesundheitskasse: Leistungskürzungen)

    Kernforderungen des Weltfrauentags

    Zu den Kernforderungen des Weltfrauentags gehören:

    • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
    • Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
    • Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen
    • Gleiche politische Repräsentation
    • Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung für alle Frauen

    Der Weg zur Gleichberechtigung: Ein Marathon, kein Sprint

    Die Gleichstellung der Geschlechter ist ein langfristiges Ziel, das kontinuierliches Engagement erfordert. Es ist wichtig, dass wir uns nicht entmutigen lassen, wenn Fortschritte langsam erscheinen. Jeder Schritt in die richtige Richtung ist ein Erfolg, und jeder Beitrag, egal wie klein er scheint, ist wertvoll. Der Weltfrauentag erinnert uns daran, dass wir alle eine Rolle bei der Gestaltung einer gerechteren Zukunft spielen können.

    Die Rolle der Medien am Weltfrauentag

    Die Medien spielen eine entscheidende Rolle bei der Sensibilisierung für die Themen des Weltfrauentags. Sie können dazu beitragen, das Bewusstsein für Ungleichheiten zu schärfen, Erfolgsgeschichten von Frauen zu erzählen und Diskussionen über Gleichberechtigung anzustoßen. Es ist wichtig, dass die Medien eine vielfältige und ausgewogene Darstellung von Frauen bieten und Stereotypen vermeiden. (Lesen Sie auch: Etihad: Flugbetrieb ab 06.03.2026 wieder aufgenommen –…)

    Globale Perspektiven: Der Weltfrauentag rund um den Globus

    Der Weltfrauentag wird in vielen Ländern der Welt auf unterschiedliche Weise gefeiert. In einigen Ländern ist er ein nationaler Feiertag, während er in anderen Ländern eher als Tag des Protests und der Demonstration begangen wird. Die spezifischen Themen und Schwerpunkte können je nach den lokalen Gegebenheiten und Herausforderungen variieren. Trotz dieser Unterschiede bleibt das gemeinsame Ziel, die Rechte der Frauen zu stärken und die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern.

    Detailansicht: Weltfrauentag
    Symbolbild: Weltfrauentag (Bild: Picsum)

    Die Bedeutung von Bildung für die Gleichstellung

    Bildung ist ein Schlüsselfaktor für die Gleichstellung der Geschlechter. Durch Bildung können Frauen ihre Fähigkeiten und Talente entwickeln, ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern und ihre politische Teilhabe stärken. Es ist wichtig, dass alle Mädchen und Frauen Zugang zu hochwertiger Bildung haben, unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund oder ihrer Herkunft.

    Weltfrauentag: Ein Tag der Solidarität

    Der Weltfrauentag ist auch ein Tag der Solidarität unter Frauen weltweit. Es ist eine Gelegenheit, sich gegenseitig zu unterstützen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam für eine bessere Zukunft zu kämpfen. Solidarität ist besonders wichtig in Zeiten von Krisen und Konflikten, in denen Frauen oft besonders gefährdet sind. (Lesen Sie auch: KVB Streik legt Köln lahm: Was Fahrgäste…)

    Unternehmen und der Weltfrauentag

    Immer mehr Unternehmen nutzen den Weltfrauentag, um ihr Engagement für die Gleichstellung der Geschlechter zu demonstrieren. Sie organisieren Veranstaltungen, starten Initiativen zur Förderung von Frauen in Führungspositionen und setzen sich für eine gerechtere Unternehmenskultur ein. Es ist jedoch wichtig, dass diese Bemühungen authentisch und nachhaltig sind und nicht nur als Marketinginstrument dienen.

    Die Rolle der Männer beim Weltfrauentag

    Der Weltfrauentag ist nicht nur ein Tag für Frauen, sondern auch für Männer. Männer können eine wichtige Rolle bei der Förderung der Gleichstellung der Geschlechter spielen, indem sie sich für die Rechte der Frauen einsetzen, Stereotypen hinterfragen und sich aktiv an der Gestaltung einer gerechteren Gesellschaft beteiligen. Es ist wichtig, dass Männer sich ihrer Privilegien bewusst sind und sich für eine Welt einsetzen, in der alle Menschen die gleichen Chancen haben.

    Statistiken und Fakten zum Weltfrauentag

    Thema Fakt Quelle
    Gesetzlicher Feiertag In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern deutschland.de
    Ursprung Sozialistische Arbeiterinnenbewegung deutschland.de
    Internationaler Tag der VN Seit 1975 bpb.de
    Illustration zu Weltfrauentag
    Symbolbild: Weltfrauentag (Bild: Picsum)
  • Umfrage in 29 Ländern: Generationen-Umfrage: Gen-Z hat rückständigstes Rollendenken

    Umfrage in 29 Ländern: Generationen-Umfrage: Gen-Z hat rückständigstes Rollendenken

    Lange mussten deutschland-analyse-gewalt-frauen/“ title=“Femizid in Deutschland: Analyse der tödlichen Gewalt gegen Frauen 2026″>Frauen dafür kämpfen, wählen und eigene Entscheidungen treffen zu dürfen. Der Erfolg scheint bedroht: Vor allem jüngere Männer befürworten rückständige Rollenmodelle vermehrt wieder.

    Hausfrau-Influencerinnen, die lächelnd in Kochtöpfen rühren, Frauenfeinde wie Andrew Tate als TikTok-Stars: Traditionelle Rollenbilder sind in sozialen Medien stark präsent – und damit auch in den Köpfen junger Menschen. In einer Umfrage vertraten Männer der Generation Z im Vergleich der Altersgruppen in allen 29 einbezogenen Ländern die rückständigsten Auffassungen zur Rollenverteilung, wie das Meinungsforschungsinstitut Ipsos mitteilte. Zur Generation Z wurden zwischen 1997 und 2012 geborene Menschen gezählt. 

    „Digitale Ökosysteme verstärken die Polarisierung, weil Social Media Algorithmen zugespitzte Botschaften belohnen“, von Männlichkeits-Influencern bis zu feministischen Gegennarrativen, erklärte Robert Grimm, Leiter der Politikforschung bei Ipsos in Deutschland. Junge Männer bejahten öfter traditionelle Hierarchien in Beziehungen und hätten eher ein Problem damit, wenn Frauen mehr verdienen oder sehr unabhängig auftreten. 

    Vorstellung: Von Gleichstellung profitieren nur die Frauen

    „Es ist beunruhigend zu sehen, dass die Einstellung zur Gleichstellung der Geschlechter nicht positiver ist, insbesondere unter jungen Männern“, sagte Julia Gillard von der beteiligten King’s Business School in London. Viele Gen-Z-Männer stellten nicht nur einschränkende Erwartungen an Frauen, sondern seien selbst in restriktiven Geschlechternormen gefangen.

    61 Prozent der Gen-Z-Männer finden der Online-Umfrage zufolge, dass in Sachen Gleichstellung im eigenen Land schon genug getan wurde. 57 Prozent der Gen-Z-Männer sind der Ansicht, dass die Gleichstellung von Frauen sogar so weit gefördert wurde, dass nun Männer diskriminiert werden. 

    Frauen im Überblick

    „Eine Ehefrau sollte ihrem Ehemann stets gehorchen“

    Ein weiteres erschreckendes Ergebnis: Fast jeder dritte Gen-Z-Mann (31 Prozent) ist der Meinung, dass eine Ehefrau ihrem Mann immer gehorchen sollte. Bei den Gen-Z-Frauen liegt der Wert mit 18 Prozent deutlich darunter. Zum Vergleich: Bei den männlichen Babyboomern – geboren zwischen 1946 und 1964 – sind nicht einmal halb so viele Männer dieser Ansicht (13 Prozent), bei den Boomer-Frauen ebenfalls weitaus weniger (6 Prozent). „Die diesjährige Umfrage zeigt uns, dass wir möglicherweise eine große Neuverhandlung der Geschlechterrollen in der heutigen Gesellschaft erleben“, sagte Kelly Beaver, Ipsos-Geschäftsführerin in Großbritannien und Irland.

    Fast ein Drittel der in Ländern wie Thailand, Mexiko, Südafrika, Italien, Australien, den USA und Japan befragten Gen-Z-Männer (29 Prozent) denkt, dass es für Probleme sorgt, wenn eine Ehefrau mehr verdient als ihr Mann. Bei den Boomer-Männern sind es gerade mal 18 Prozent. Für die Umfrage anlässlich des Weltfrauentags wurden in 29 Ländern mehr als 23.000 Menschen ab 16 Jahren befragt.

    Gen-Z-Männer stünden unter erhöhtem Maskulinitäts- und Rollendruck – Boomer-Männer wirkten im Schnitt gelassener und nähmen Gleichstellung seltener als Bedrohung wahr, erklärte Grimm. Bei den Jüngeren sei das Gefühl von Zukunfts- und Statusunsicherheit stärker ausgeprägt, was die Logik „Wenn Frauen profitieren, verliere ich“ begünstigen könne.

    Deutschland mit breiter Zustimmung für faire Arbeitsteilung

    Die Ipsos-Daten zeigen auch: Deutschland steht im internationalen Vergleich gar nicht so schlecht da. Nur jeder Zehnte in Deutschland glaubt demnach, dass Frauen davon profitieren, wenn sich Männer an traditionelle männliche Rollenbilder halten. Das sei der niedrigste Wert unter allen 29 untersuchten Ländern, hieß es von Ipsos.

    Hintergründe zu Frauen

    Breite Zustimmung findet hierzulande die Vorstellung einer fairen Arbeitsteilung: Rund drei Viertel hierzulande sehen beide Geschlechter in der Pflicht, wenn es um Kindererziehung (73 Prozent), Geldverdienen (75 Prozent) oder Haushaltsarbeiten (77 Prozent) geht. „Diese Überzeugung für das eigene Leben weicht jedoch deutlich von der Einschätzung der gesellschaftlichen Realität ab“, gab Ipsos zu bedenken.

    Nur 15 Prozent der Bundesbürger sind zum Beispiel der persönlichen Überzeugung, dass Frauen vorwiegend für die Kindererziehung verantwortlich sein sollten. Zugleich meinen 44 Prozent, dass diese in Deutschland in der gesellschaftlichen Erwartung überwiegend Frauensache ist. Ähnlich groß sei die Lücke bei der Hausarbeit.

    Menschen schätzen gesellschaftliche Denkmuster falsch ein

    „Es ist sehr besorgniserregend, dass traditionelle Geschlechternormen auch heute noch bestehen, und noch beunruhigender ist, dass viele Menschen offenbar unter dem Druck sozialer Erwartungen stehen, die nicht wirklich das widerspiegeln, was die meisten von uns glauben“, sagte Heejung Chung von der King’s Business School.

    Die persönlichen Ansichten der Menschen seien weitaus progressiver als das, was sie als gesellschaftlich erwartet annehmen. „Diese Kluft ist besonders ausgeprägt bei Männern der Generation Z, die nicht nur einen starken Druck verspüren, sich an starre männliche Ideale anzupassen, sondern in einigen Fällen auch erwarten, dass Frauen zu traditionelleren Verhaltensweisen zurückkehren.“

    Frauen in Führungspositionen – Symbol der Gleichstellung

    In Deutschland sind inzwischen 37 Prozent der männlichen Befragten der Meinung, dass die Förderung von Frauen so weit getrieben wurde, dass nun Männer diskriminiert werden. Bei den Frauen glauben das immerhin 22 Prozent.

    Das sagen Experten zu Frauen

    Zugleich denken 36 Prozent der Frauen – und 55 Prozent der männlichen Befragten -, dass für die Gleichstellung in Deutschland schon genug getan wurde, wie Ipsos mitteilte. 60 Prozent der Frauen sind aber auch der Ansicht, dass es ohne mehr Frauen in verantwortungsvollen Regierungs- und Unternehmens-Positionen keine echte Gleichstellung geben kann – das glauben auch immerhin 43 Prozent der Männer.

    Quelle: Stern