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  • Abschaltung änderung: 2G-: TÜV- Geplant

    Abschaltung änderung: 2G-: TÜV- Geplant

    Es droht womöglich TÜV-Ärger: Autos setzen hierzulande oft noch auf eine Technik, die es bald nicht mehr geben wird. So sollten betroffene Autofahrer nun vorgehen.

    Symbolbild zum Thema Abschaltung änderung
    Symbolbild: Abschaltung änderung (Bild: Picsum)

    Der veraltete Mobilfunk-Standard 2G nähert sich seinem Ende. Der Handynetzbetreiber O2 Telefónica kündigte in München an, die Technologie in der zweiten Jahreshälfte 2028 in Deutschland abzuschalten. Vor mehr als 30 Jahren war 2G für Telefonate und SMS eingeführt worden, inzwischen geht es in den Handynetzen aber vor allem um Datenverkehr. Während die Anzahl der Telefonate und SMS sinkt, steigt die Datenmenge immer weiter an. 

    2G kann nur minimal Daten transportieren – für eine Mail ohne Anhang dürfte es reichen, für mehr nicht. 2G werde den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht, sagte O2-Technikchef Mallik Rao. „Heute bieten flächendeckende 4G- und 5G-Netze deutlich mehr Leistung für Streaming, mobiles Arbeiten und vernetzte Anwendungen.“ 2G steht für 2. Generation der Mobilfunk-Standards. Es wird auch GSM genannt, dieses Kürzel steht für „Global System for Mobile Communications“. (Lesen Sie auch: iPhone-Konzern: Apple siedelt Zentrum für App-Entwickler in…)

    Tschüss, 2G – der betagte Standard geht in Rente

    Die Konkurrenten Vodafone und Deutsche Telekom haben das Ende von 2G ebenfalls für 2028 angekündigt. Durch die Abschaltung werden Frequenzen frei, die die Netzbetreiber für ihre anderen Mobilfunk-Standards nutzen möchten. „So verbessern wir unsere Netze genau dort, wo Menschen und Unternehmen sie jeden Tag brauchen“, sagte Rao. 

    Die Nachfolgetechnologie 3G wurde bereits 2021 abgeschaltet, 2G lief als eine Art Notfall- und Minimalnetz weiter: Wo das Handy sonst nichts empfing, sollten zumindest Anrufe und Kurznachrichten möglich sein. Laut Bundesnetzagentur decken 2G-Antennen von mindestens einem Betreiber 99,78 Prozent der Fläche Deutschlands ab. Inzwischen ist der Ausbau mit modernen Antennen aber weit vorangeschritten, 4G-Antennen erreichen bereits 97,79 und 5G-Antennen 95,29 Prozent der Landesfläche. 

    Bis Ende 2028 dürften diese Werte weiter steigen – die Gefahr, dass Handynutzer wegen des 2G-Abschaltens im Funkloch landen, sollte also nicht allzu groß sein. Dass dies beim Waldspaziergang doch mal passiert, ist aber möglich – denn ob dort, wo aktuell noch 2G funkt, in Zukunft 4G oder 5G funkt, ist offen. (Lesen Sie auch: Künstliche Intelligenz: Trump: Vorab-Zugang zu neuen)

    TÜV warnt: 2G-Abschaltung hat Folgen für Autofahrer

    Für die meisten Verbraucher ändere sich nichts, hieß es von O2. Wer noch immer ein uraltes Handy aus den Nullerjahren nutzt, das nicht mit 4G und 5G kompatibel ist, muss allerdings doch mal neuere Technik kaufen. „Für die meisten Verbraucher ändert sich nichts und sie können dem 2G-Ende in der Regel gelassen entgegensehen“, sagte O2-Manager Rao.

    Ein Problem tut sich aber auf: In Autos verbaute Geräte basieren noch häufig auf der alten Funktechnik. Seit 2018 ist in der EU der sogenannte „eCall“ für Neuwagen Pflicht, der bei Unfällen automatisch einen Notruf absetzen kann. Erst seit diesem Jahr setzen Autobauer standardmäßig auf modernes LTE. Autobesitzer müssen nun also herausfinden, welchen Netzstandard ihr Fahrzeug nutzt und auf ein Update des Herstellers hoffen – VW hat bereits angekündigt, ein solches liefern zu wollen. Ansonsten könnte es Probleme mit dem TÜV geben. Der hat sich zwar dafür ausgesprochen, dass Autos nicht, nur weil für sie kein Update verfügbar ist, durch die Überprüfung fallen – letztlich muss hier aber eine gesetzliche Regelung klare Verhältnisse schaffen.

    Detailansicht: Abschaltung änderung
    Symbolbild: Abschaltung änderung (Bild: Picsum)

    Eine gewisse Bedeutung spielt 2G auch noch beim sogenannten „Internet of Things“, also vernetzten Maschinen und Anlagen. So sind bestimmte Sensoren in Logistikhallen und Industriestandorten über 2G verbunden, etwa für Alarmsysteme oder Feuermelder. Aber auch hier gibt es längst bessere Technik.  (Lesen Sie auch: Firma OpenAI: KI-: -Rivale Anthropic will)

    Die Ankündigung der Abschaltung versteht O2 auch als Signal an Firmen. „Wer heute noch 2G in Geräten oder Anlagen nutzt, sollte die Umstellung jetzt starten“, sagte Rao. „Frühes Handeln senkt das Risiko von Ausfällen und schafft die technologische Grundlage für die nächsten Jahre.“

    Ursprünglich berichtet von: Stern

    Illustration zu Abschaltung änderung
    Symbolbild: Abschaltung änderung (Bild: Picsum)
  • Besondere Aktion geplant – DFB-Stars wollen heute Fans überraschen

    Besondere Aktion geplant – DFB-Stars wollen heute Fans überraschen

    Noch hat die WM nicht begonnen. Aber die DFB-Stars sagen schon mal Danke! Nach dem vorletzten Testspielsieg am Sonntag in Mainz gege…

    Quelle: besondereaktion-geplant-dfb-stars-wollen-heute-fans-ueberraschen-6a1ab470411d40cd4c74c856″ target=“_blank“ rel=“nofollow“>Bild

  • Reform Netzentgelte: Der: Netznutzung

    Reform Netzentgelte: Der: Netznutzung

    Haushalte mit eigener Solaranlage sollen ab 2029 einen höheren Grundpreis fürs Stromnetz zahlen, sagt die Bundesnetzagentur. Balkonkraftwerke sollen aber ausgenommen sein.

    Symbolbild zum Thema Reform Netzentgelte
    Symbolbild: Reform Netzentgelte (Bild: Picsum)

    Bei den Gebühren für die Nutzung der Stromnetze sollen Haushalte mit einer eigenen Erzeugungsanlage künftig einen höheren Grundpreis bezahlen. Dies plant die Bundesnetzagentur bei der anstehenden Reform der sogenannten Netzentgeltsystematik Strom, wie die Behörde in Bonn mitteilte. „Die zusätzlichen Kosten für diese Verbraucher werden lokal unterschiedlich sein und voraussichtlich unter 100 Euro im Jahr betragen“, so die Netzagentur. Die Reform soll ab 2029 gelten.

    Die Neuregelung würde etwa Besitzer von Photovoltaik-Anlagen betreffen – mit einer Einschränkung: Wer nur ein Balkonkraftwerk betreibt, auch Steckersolaranlage genannt, soll diesen erhöhten Grundpreis nicht bezahlen. (Lesen Sie auch: Schneller planen und Bauen: „Vorfahrt für Wohnungsbau“)

    „Prosumer“ sollen sich stärker an Netzfinanzierung beteiligen

    Mit dem höheren Grundpreis würden sich die sogenannten Prosumenten stärker an der Netzfinanzierung beteiligen, hieß es. Der Begriff „Prosument“ ist ein Kofferwort aus „Produzent“ und „Konsument“. 

    Prosumenten stärker an der Netzfinanzierung zu beteiligen sei „sachgerecht, da sie sich auf eine jederzeitige Versorgung aus dem Netz verlassen können“, erklärte die Bundesnetzagentur. Nähere Einzelheiten zu den Plänen teilte die Behörde noch nicht mit. (Lesen Sie auch: Schon Chef: Schon 2027: Ex-VW- Diess will…)

    Es sind zahlreiche Neuregelungen bei den Netzentgelten geplant. Sie betreffen alle Stromverbraucher und erstmals auch Stromerzeuger. Sie sind nötig, weil die bisherigen Regelungen Ende 2028 auslaufen. Mit einer neuen Systematik wolle man die Kosteneffizienz stärken und eine faire Verteilung der Belastungen erreichen, sagte Behördenpräsident Klaus Müller laut einer Mitteilung. „Unsere Ziele: Kosten da veranschlagen, wo sie entstehen. Knappe Kapazitäten mit einem Preis versehen. Engpassmanagementkosten vermeiden. Flexibilität unterstützen und den Netzausbau dämpfen.“

    Für die rund 40 Millionen Haushaltskunden werde sich systematisch nicht viel ändern, betonte die Behörde weiter. „Ihr Netzentgelt besteht weiterhin aus einem Grundpreis in Euro pro Jahr und einem Arbeitspreis in Cent je Kilowattstunde“, hieß es. Künftig solle es aber verbindliche Vorgaben für die Grundpreise geben.

    Deutsche Stromnetze kosten jährlich rund 37 Milliarden Euro (Lesen Sie auch: Rohölverarbeitung verkauft: BP)

    Detailansicht: Reform Netzentgelte
    Symbolbild: Reform Netzentgelte (Bild: Picsum)

    Die Netzgebühren machen für Haushalte ein gutes Drittel des Strompreises aus. Mit dem Geld werden Betrieb, Wartung, Erneuerung und Ausbau des Stromnetzes finanziert. Jährlich kommen laut Netzagentur insgesamt rund 37 Milliarden Euro zusammen. Um das Stromnetz in Deutschland kümmern sich vier Übertragungsnetzbetreiber und weitere rund 860 Verteilnetzbetreiber.

    In der Branche wird die Reform kurz „Agnes“ genannt, was für „Allgemeine Netzentgeltsystematik Strom“ steht. Bis zur Jahresmitte will die Bundesnetzagentur nun einen ausgearbeiteten Entwurf vorlegen, der dann ausführlich von allen Beteiligten diskutiert wird. Die daraufhin überarbeitete, endgültige Fassung will die Behörde Ende 2026 festlegen, also zwei Jahre vor Inkrafttreten der neuen Regeln.

    Ursprünglich berichtet von: Stern (Lesen Sie auch: Rohölverarbeitung verkauft: BP)

    Illustration zu Reform Netzentgelte
    Symbolbild: Reform Netzentgelte (Bild: Picsum)