Das älteste Passagierschiff auf der Donau, die „MS Ana“, ist in Wien versenkt worden. Kapitän Franz Scheriau, der Besitzer des Schiffs, hat Anzeige bei der Polizei erstattet, da er von Sabotage ausgeht. Das Schiff hat laut Scheriau kein Leck und konnte nicht von selbst sinken. Der Vorfall ereignete sich am Ostermontag, dem 9. April 2026.
Hintergrund zur „MS Ana“ und dem Wiener Schiffmuseum
Die „MS Ana“ wurde im Jahr 1894 erbaut und ist für zwölf Personen zugelassen. Sie gehört zum Wiener Schiffmuseum, das von Kapitän Franz Scheriau betrieben und bewohnt wird. Scheriaus Hausboot ist die „Frederic Mistral“, ein Dampfschiff aus dem Jahr 1914. Das Schiffsmuseum ist ein wichtiger Bestandteil der Wiener Donaulandschaft und zeigt die Geschichte der Schifffahrt auf der Donau. Mehr Informationen zur Geschichte der Schifffahrt bietet das Wiener Gewässer. (Lesen Sie auch: "Mein Schiff 5" und " 4" sitzen…)
Aktuelle Entwicklung: Bergung und Ermittlungen
Die Feuerwehr wurde am Ostermontag von der MA 45 Wiener Gewässer alarmiert, dass ein Schiff auf Grund liegt. Feuerwehrsprecher Jürgen Figerl schilderte, dass nur noch eine Mastspitze aus dem Wasser ragte. Feuerwehrtaucher befestigten Hebetonnen am Rumpf und machten das Schiff schwimmfähig. Anschließend wurde die „MS Ana“ mit einem Feuerwehrboot zur nächsten Einsetzstelle gebracht und dort von einem Feuerwehrkran auf den Treppelweg gehoben und gesichert abgestellt, wie die Oberösterreichischen Nachrichten berichten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die möglichen Täter zu finden.
Kapitän Scheriau hatte gehofft, die „MS Ana“ verkaufen zu können. Er beziffert den Wert des Schiffs auf 100.000 Euro. Zusätzlich zur „MS Ana“ vermisst Scheriau auch die Fähre „Novara“, deren Wert er auf rund 30.000 Euro schätzt. Auch nach dieser Fähre suchten Feuerwehrtaucher bereits, konnten sie aber nicht finden, wie wien.ORF.at meldet. (Lesen Sie auch: Mein Schiff 4 Aktuell: Iran-Krieg sorgt für…)
Reaktionen und Stimmen
Der Fall der versenkten „MS Ana“ hat in Wien für Aufsehen gesorgt. Viele Menschen äußerten ihr Bedauern über den Vorfall und ihre Unterstützung für Kapitän Scheriau. Die Schifffahrtsaufsicht vermutet laut ORF einen technischen Defekt als Ursache für das Sinken, was jedoch vom Besitzer widerlegt wird.
Was bedeutet der Vorfall für das Wiener Schiffmuseum?
Die Versenkung der „MS Ana“ ist ein herber Verlust für das Wiener Schiffmuseum. Das Schiff war ein wichtiges Ausstellungsstück und ein Zeugnis der Wiener Schifffahrtsgeschichte.Die Zukunft des Museums und seiner Exponate ist nun ungewiss. (Lesen Sie auch: "Mein Schiff" sticht in See: Neue Routen…)
Die Bedeutung von Schiffen in der Geschichte Wiens
Wien und die Donau sind seit jeher eng miteinander verbunden. Die Schifffahrt spielte eine wichtige Rolle für die Wirtschaft und den Handel der Stadt. Zahlreiche Schiffe verkehrten auf der Donau und transportierten Waren und Personen. Auch heute noch ist die Donau ein wichtiger Verkehrsweg und ein beliebtes Ziel für Touristen. Die Geschichte der Schifffahrt ist reich an Traditionen und Innovationen.

FAQ zu Schiff
Häufig gestellte Fragen zu schiff
Was ist die „MS Ana“ für ein Schiffstyp?
Die „MS Ana“ ist das älteste Passagierschiff auf der Donau, welches im Jahr 1894 erbaut wurde. Es ist für die Beförderung von bis zu zwölf Personen zugelassen und gehört zum Wiener Schiffmuseum, das von Kapitän Franz Scheriau betrieben wird. (Lesen Sie auch: ZDF Traumschiff Island: nach: löscht Kommentare nach…)
Warum vermutet der Kapitän Sabotage bei der Versenkung des Schiffs?
Kapitän Scheriau vermutet Sabotage, weil die „MS Ana“ laut seinen Angaben kein Leck aufwies und somit nicht von selbst hätte sinken können. Er hat daher Anzeige bei der Polizei erstattet, um die Umstände der Versenkung aufzuklären und die möglichen Täter zu finden.
Welchen Wert hat die versenkte „MS Ana“ laut ihrem Besitzer?
Kapitän Franz Scheriau, der Besitzer der „MS Ana“, beziffert den Wert des Schiffes auf 100.000 Euro. Er hatte eigentlich geplant, das Schiff zu verkaufen, bevor es zu dem Vorfall kam. Zusätzlich zu dem Passagierschiff wird auch die Fähre „Novara“ vermisst.
Wie wurde die Feuerwehr auf die versenkte „MS Ana“ aufmerksam?
Die Feuerwehr wurde am Ostermontag von der MA 45 Wiener Gewässer darüber informiert, dass ein Schiff auf Grund liegt. Bei Eintreffen der Feuerwehr ragte nur noch die Mastspitze des Schiffes aus dem Wasser, was den Einsatz der Taucher erforderlich machte.
Welche Konsequenzen hat die Versenkung für das Wiener Schiffmuseum?
Die Versenkung der „MS Ana“ stellt einen erheblichen Verlust für das Wiener Schiffmuseum dar, da das Schiff ein wichtiges Ausstellungsstück war. Ob das Schiff restauriert werden kann und inwieweit der Vorfall die Zukunft des Museums beeinflusst, ist derzeit noch unklar.
Tabelle: Schiffsdaten der „MS Ana“
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Baujahr | 1894 |
| Typ | Passagierschiff |
| Zulassung | 12 Personen |
| Besitzer | Kapitän Franz Scheriau |
| Wert | 100.000 Euro (geschätzt) |


