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  • WhatsApp Gastmodus: Chatte Bald ohne App-Installation?

    WhatsApp Gastmodus: Chatte Bald ohne App-Installation?

    Der WhatsApp Gastmodus könnte bald Realität werden. Meta, der Mutterkonzern von WhatsApp, testet eine Funktion, die es Nutzern ermöglichen soll, mit Personen zu chatten, die die App nicht installiert haben. Dies würde die Notwendigkeit umgehen, dass alle Gesprächsteilnehmer die Anwendung besitzen müssen, um an Unterhaltungen teilzunehmen.

    Symbolbild zum Thema WhatsApp Gastmodus
    Symbolbild: WhatsApp Gastmodus (Bild: Picsum)

    Zahlen & Fakten

    • WhatsApp Nutzer weltweit: ca. 3 Milliarden
    • Anteil der Deutschen, die WhatsApp nutzen: 83 %
    • Testphase: Aktuell in begrenzter Nutzergruppe
    • Verschlüsselung: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auch für Gast-Chats

    Eine neue Ära der Konnektivität?

    Bisher war die Teilnahme an WhatsApp-Konversationen an die Installation der App gebunden. Nun deutet sich eine mögliche Öffnung an. Wie Stern berichtet, testet WhatsApp aktuell eine Funktion, die es ermöglicht, Personen ohne WhatsApp-Account über einen sogenannten Gast-Chat einzuladen und mit ihnen zu kommunizieren.

    Wie funktionieren die WhatsApp Gast-Chats?

    Die neue Funktion soll im Bereich „Zu WhatsApp einladen“ in den Einstellungen oder am Ende der Kontaktliste zu finden sein. Statt wie bisher einen Link zu generieren, der zum Download der App auffordert, öffnet der neue Link einen Chat direkt im Browser des Empfängers. Dieser kann dann ohne Installation der App am Gespräch teilnehmen. Der Link kann über SMS, E-Mail oder andere Messenger versendet werden. (Lesen Sie auch: Pierre Sanoussi Bliss Beziehung: Outing mit neuem…)

    Was bedeutet das für Verbraucher?

    Die Einführung des Gastmodus könnte die Nutzung von WhatsApp deutlich vereinfachen. Nutzer müssten nicht mehr jeden Gesprächspartner zur Installation der App bewegen. Dies könnte insbesondere für Gelegenheitsnutzer oder Personen, die WhatsApp aus Datenschutzgründen ablehnen, eine attraktive Alternative darstellen. Kritiker bemängeln allerdings, dass die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zwar gewährleistet sei, jedoch keine Identitätsprüfung des Empfängers stattfindet. Wer den Link weitergibt, ermöglicht somit auch Dritten, unter falscher Identität mitzuschreiben.

    📌 Hintergrund

    WhatsApp ist mit rund drei Milliarden Nutzern weltweit einer der beliebtesten Messenger-Dienste. In Deutschland nutzen ihn 83 Prozent der Bevölkerung. Die App steht jedoch auch immer wieder in der Kritik, insbesondere in Bezug auf Datenschutz und Datensicherheit.

    Welche Einschränkungen gibt es?

    Die Gast-Chats sind nicht für die dauerhafte Kommunikation gedacht. Laut WhatsApp verfallen sie automatisch nach zehn Tagen. Zudem wird, wie bereits erwähnt, die Identität des Empfängers nicht überprüft. Dies birgt ein gewisses Risiko für Missbrauch, da der Link weitergegeben und von Dritten genutzt werden kann. (Lesen Sie auch: App Rabatte Supermarkt: Diskriminierung durch Netto-?)

    Datenschutzbedenken und mögliche Folgen

    Der Gastmodus wirft Fragen bezüglich des Datenschutzes auf. Zwar verspricht WhatsApp eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auch für Gast-Chats, doch die fehlende Identitätsprüfung könnte zu Sicherheitslücken führen. „Es ist wichtig, dass WhatsApp hier transparente Informationen liefert und Nutzern die Kontrolle über ihre Daten ermöglicht“, betont ein Sprecher des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Datenschutzorganisationen beobachten die Entwicklung genau.

    Ein Blick in die Vergangenheit: Parallelen zu Skype?

    Die Idee, Nutzer ohne Account einzuladen, erinnert an frühere Ansätze anderer Kommunikationsplattformen wie Skype. Auch dort war es zeitweise möglich, Gäste zu Konversationen hinzuzufügen, ohne dass diese ein eigenes Konto benötigten. Allerdings wurde diese Funktion aufgrund von Missbrauch und Sicherheitsbedenken wieder eingestellt.

    Häufig gestellte Fragen

    Wie lange sind die Gast-Chats in WhatsApp gültig?

    Die über den Gastmodus initiierten Chats sind auf eine Gültigkeitsdauer von zehn Tagen begrenzt. Danach verfallen die Links und die Konversationen können nicht mehr fortgesetzt werden, ohne dass der Gast sich regulär bei WhatsApp anmeldet. (Lesen Sie auch: Meta Horizon Worlds: Aus für Vr-Welt –…)

    Detailansicht: WhatsApp Gastmodus
    Symbolbild: WhatsApp Gastmodus (Bild: Picsum)

    Sind die Gast-Chats in WhatsApp Ende-zu-Ende verschlüsselt?

    WhatsApp gibt an, dass auch die Gast-Chats durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt sind. Dies soll sicherstellen, dass Nachrichten nicht von Dritten mitgelesen werden können, selbst wenn der Nutzer keinen eigenen WhatsApp-Account besitzt.

    Kann jeder WhatsApp-Nutzer Gast-Chats erstellen?

    Aktuell befindet sich der Gastmodus noch in der Testphase und ist nicht für alle Nutzer verfügbar. Ob und wann die Funktion flächendeckend ausgerollt wird, ist derzeit noch unklar. Es bleibt abzuwarten, wie die Testphase verläuft.

    Welche Risiken birgt der WhatsApp Gastmodus in Bezug auf den Datenschutz?

    Ein potenzielles Risiko besteht darin, dass die Identität des Gastes nicht überprüft wird. Dadurch könnte der Link weitergegeben und von Unbefugten genutzt werden, was zu Missbrauch und potenziellen Datenschutzverletzungen führen könnte. (Lesen Sie auch: Sarafina Wollny Haus: Traum Vom Eigenheim ist…)

    Gibt es Alternativen zum WhatsApp Gastmodus, um mit Nicht-Nutzern zu kommunizieren?

    Ja, es gibt verschiedene Alternativen, wie SMS, E-Mail oder andere Messenger-Dienste, die nicht zwingend eine Installation der App erfordern. Diese bieten jedoch möglicherweise nicht den gleichen Funktionsumfang wie WhatsApp.

    Illustration zu WhatsApp Gastmodus
    Symbolbild: WhatsApp Gastmodus (Bild: Picsum)
  • Bad Bunny: Er ist wieder zurück auf Instagram

    Bad Bunny: Er ist wieder zurück auf Instagram

    Wochenlang war Bad Bunny von Instagram verschwunden. Jetzt ist er zurück – mit einem schlichten Geburtstagsfoto zum 32.

    Die Stille hat ein Ende. Wochen nachdem Superstar Bad Bunny, 32, sein Instagram-Profil radikal leergeräumt hatte, ist der puerto-ricanische Musiker auf die Plattform zurückgekehrt . Über seinen offiziellen Account „badbunnypr“ erschien am Dienstag ein neues Bild: Der Musiker sitzt vor seinem Geburtstagskuchen mit brennenden Kerzen, ein leises Lächeln im Gesicht. Die Bildunterschrift besteht schlicht nur aus „32“ – stellvertretend für sein neues Alter. Innerhalb weniger Stunden sammelten sich bereits über fünf Millionen Likes.

    Radikaler Abgang nach dem Super Bowl

    Vorausgegangen war ein plötzliches Instagram-Verschwinden, das die Fangemeinde des Künstlers wochenlang in Aufruhr versetzt hatte. Kurz nach seinem aufsehenerregenden Auftritt in der Halbzeitshow des Super Bowls hatte Bad Bunny – bürgerlicher Name Benito Antonio Martínez Ocasio – sämtliche Beiträge auf Instagram gelöscht, sein Profilbild entfernt und allen Accounts entfolgt. Lediglich ein Link zu seiner Website blieb in der Biografie zurück. Ein Statement gab es nicht.

    Hintergrund des Abgangs dürfte auch die Kontroverse um seinen Super-Bowl-Auftritt gewesen sein. Während seiner Performance ließ Bad Bunny Flaggen aus dem ganz Kontinent Amerika für sich sprechen, präsentierte einen Football mit der Aufschrift „Gemeinsam sind wir Amerika“ und ließ auf einer Leinwand die Worte „Das Einzige, was mächtiger ist als Hass, ist Liebe“ erscheinen. Gesungen wurde fast ausschließlich auf Spanisch.

    US-Präsident Donald Trump, 79, reagierte prompt und wenig schmeichelhaft auf seiner Plattform Truth Social. Er bezeichnete den Auftritt als „absolut schrecklich, eine der schlechtesten aller Zeiten“ und beschwerte sich, niemand verstehe „ein Wort von dem, was dieser Typ sagt.“ Ein Schlag ins Gesicht für das Land sei die Show gewesen, so Trump.

    Was Sie über Instagram wissen müssen

    Quelle: Gala

  • Umfrage in 29 Ländern: Generationen-Umfrage: Gen-Z hat rückständigstes Rollendenken

    Umfrage in 29 Ländern: Generationen-Umfrage: Gen-Z hat rückständigstes Rollendenken

    Lange mussten deutschland-analyse-gewalt-frauen/“ title=“Femizid in Deutschland: Analyse der tödlichen Gewalt gegen Frauen 2026″>Frauen dafür kämpfen, wählen und eigene Entscheidungen treffen zu dürfen. Der Erfolg scheint bedroht: Vor allem jüngere Männer befürworten rückständige Rollenmodelle vermehrt wieder.

    Hausfrau-Influencerinnen, die lächelnd in Kochtöpfen rühren, Frauenfeinde wie Andrew Tate als TikTok-Stars: Traditionelle Rollenbilder sind in sozialen Medien stark präsent – und damit auch in den Köpfen junger Menschen. In einer Umfrage vertraten Männer der Generation Z im Vergleich der Altersgruppen in allen 29 einbezogenen Ländern die rückständigsten Auffassungen zur Rollenverteilung, wie das Meinungsforschungsinstitut Ipsos mitteilte. Zur Generation Z wurden zwischen 1997 und 2012 geborene Menschen gezählt. 

    „Digitale Ökosysteme verstärken die Polarisierung, weil Social Media Algorithmen zugespitzte Botschaften belohnen“, von Männlichkeits-Influencern bis zu feministischen Gegennarrativen, erklärte Robert Grimm, Leiter der Politikforschung bei Ipsos in Deutschland. Junge Männer bejahten öfter traditionelle Hierarchien in Beziehungen und hätten eher ein Problem damit, wenn Frauen mehr verdienen oder sehr unabhängig auftreten. 

    Vorstellung: Von Gleichstellung profitieren nur die Frauen

    „Es ist beunruhigend zu sehen, dass die Einstellung zur Gleichstellung der Geschlechter nicht positiver ist, insbesondere unter jungen Männern“, sagte Julia Gillard von der beteiligten King’s Business School in London. Viele Gen-Z-Männer stellten nicht nur einschränkende Erwartungen an Frauen, sondern seien selbst in restriktiven Geschlechternormen gefangen.

    61 Prozent der Gen-Z-Männer finden der Online-Umfrage zufolge, dass in Sachen Gleichstellung im eigenen Land schon genug getan wurde. 57 Prozent der Gen-Z-Männer sind der Ansicht, dass die Gleichstellung von Frauen sogar so weit gefördert wurde, dass nun Männer diskriminiert werden. 

    Frauen im Überblick

    „Eine Ehefrau sollte ihrem Ehemann stets gehorchen“

    Ein weiteres erschreckendes Ergebnis: Fast jeder dritte Gen-Z-Mann (31 Prozent) ist der Meinung, dass eine Ehefrau ihrem Mann immer gehorchen sollte. Bei den Gen-Z-Frauen liegt der Wert mit 18 Prozent deutlich darunter. Zum Vergleich: Bei den männlichen Babyboomern – geboren zwischen 1946 und 1964 – sind nicht einmal halb so viele Männer dieser Ansicht (13 Prozent), bei den Boomer-Frauen ebenfalls weitaus weniger (6 Prozent). „Die diesjährige Umfrage zeigt uns, dass wir möglicherweise eine große Neuverhandlung der Geschlechterrollen in der heutigen Gesellschaft erleben“, sagte Kelly Beaver, Ipsos-Geschäftsführerin in Großbritannien und Irland.

    Fast ein Drittel der in Ländern wie Thailand, Mexiko, Südafrika, Italien, Australien, den USA und Japan befragten Gen-Z-Männer (29 Prozent) denkt, dass es für Probleme sorgt, wenn eine Ehefrau mehr verdient als ihr Mann. Bei den Boomer-Männern sind es gerade mal 18 Prozent. Für die Umfrage anlässlich des Weltfrauentags wurden in 29 Ländern mehr als 23.000 Menschen ab 16 Jahren befragt.

    Gen-Z-Männer stünden unter erhöhtem Maskulinitäts- und Rollendruck – Boomer-Männer wirkten im Schnitt gelassener und nähmen Gleichstellung seltener als Bedrohung wahr, erklärte Grimm. Bei den Jüngeren sei das Gefühl von Zukunfts- und Statusunsicherheit stärker ausgeprägt, was die Logik „Wenn Frauen profitieren, verliere ich“ begünstigen könne.

    Deutschland mit breiter Zustimmung für faire Arbeitsteilung

    Die Ipsos-Daten zeigen auch: Deutschland steht im internationalen Vergleich gar nicht so schlecht da. Nur jeder Zehnte in Deutschland glaubt demnach, dass Frauen davon profitieren, wenn sich Männer an traditionelle männliche Rollenbilder halten. Das sei der niedrigste Wert unter allen 29 untersuchten Ländern, hieß es von Ipsos.

    Hintergründe zu Frauen

    Breite Zustimmung findet hierzulande die Vorstellung einer fairen Arbeitsteilung: Rund drei Viertel hierzulande sehen beide Geschlechter in der Pflicht, wenn es um Kindererziehung (73 Prozent), Geldverdienen (75 Prozent) oder Haushaltsarbeiten (77 Prozent) geht. „Diese Überzeugung für das eigene Leben weicht jedoch deutlich von der Einschätzung der gesellschaftlichen Realität ab“, gab Ipsos zu bedenken.

    Nur 15 Prozent der Bundesbürger sind zum Beispiel der persönlichen Überzeugung, dass Frauen vorwiegend für die Kindererziehung verantwortlich sein sollten. Zugleich meinen 44 Prozent, dass diese in Deutschland in der gesellschaftlichen Erwartung überwiegend Frauensache ist. Ähnlich groß sei die Lücke bei der Hausarbeit.

    Menschen schätzen gesellschaftliche Denkmuster falsch ein

    „Es ist sehr besorgniserregend, dass traditionelle Geschlechternormen auch heute noch bestehen, und noch beunruhigender ist, dass viele Menschen offenbar unter dem Druck sozialer Erwartungen stehen, die nicht wirklich das widerspiegeln, was die meisten von uns glauben“, sagte Heejung Chung von der King’s Business School.

    Die persönlichen Ansichten der Menschen seien weitaus progressiver als das, was sie als gesellschaftlich erwartet annehmen. „Diese Kluft ist besonders ausgeprägt bei Männern der Generation Z, die nicht nur einen starken Druck verspüren, sich an starre männliche Ideale anzupassen, sondern in einigen Fällen auch erwarten, dass Frauen zu traditionelleren Verhaltensweisen zurückkehren.“

    Frauen in Führungspositionen – Symbol der Gleichstellung

    In Deutschland sind inzwischen 37 Prozent der männlichen Befragten der Meinung, dass die Förderung von Frauen so weit getrieben wurde, dass nun Männer diskriminiert werden. Bei den Frauen glauben das immerhin 22 Prozent.

    Das sagen Experten zu Frauen

    Zugleich denken 36 Prozent der Frauen – und 55 Prozent der männlichen Befragten -, dass für die Gleichstellung in Deutschland schon genug getan wurde, wie Ipsos mitteilte. 60 Prozent der Frauen sind aber auch der Ansicht, dass es ohne mehr Frauen in verantwortungsvollen Regierungs- und Unternehmens-Positionen keine echte Gleichstellung geben kann – das glauben auch immerhin 43 Prozent der Männer.

    Quelle: Stern