Nein, völlig überraschend kam die Entscheidung von Amazon Prime Video nicht, als vor drei Tagen verkündet wurde, dass das „The Boys“-Spin-off „Gen V“ nach zwei Staffeln endet. Dennoch dürfte die Enttäuschung bei den Fans groß gewesen sein. Schließlich bedeutet diese Nachricht gleich doppel…
quot;Vortex" – ein Schocker!“>filmstarts.de/nachrichten/1000201703.html“>Originalartikel veröffentlicht auf Filmstarts
Die Bezirkshauptmannschaft gab Grünes Licht für den Antrag des Bürgermeisters von Gries. Massive Auswirkungen der stundenlangen Totalsperre werden befürchtet
Quelle: demo-auf-tiroler-aam-30-mai-genehmigt?ref=rss“ target=“_blank“ rel=“nofollow“>Der Standard
Die deutsche Bundesregierung will die freiwillige Rückkehr von Flüchtlingen in deren Heimatländer vorantreiben. Bis jetzt wird diese Möglichkeit aber kaum genutzt. Um Rückreisen attraktiver zu machen, wollen linke Politiker Flüchtlingen nun Heimatbesuche auf Probe ermöglichen.
Das Fußballtraumpaar Missy Bo Kearns und Liam Walsh trauert um sein ungeborenes Baby. Die ohnehin schon traurige Fehlgeburt brachte auch ernste gesundheitliche Folgen mit sich.
Symbolbild: Missy Kearns (Bild: Picsum)
Es hätte die schönste Zeit ihres Lebens werden sollen – dann wurde es eine der traurigsten. Fußballstar Missy Bo Kearns, 25, meldet sich nach ihrer Fehlgeburt erneut mit emotionalen und aufwühlenden Sätzen zu Wort. Wie sie gegenüber „ITV“ bestätigt, habe sie eine septische Fehlgeburt erlitten. Fieberschauer und Schüttelfrost hätten sie an dem fatalen Tag im März ganz plötzlich überkommen, woraufhin die Mannschaftsärztin von Aston Villa sie sofort ins Krankenhaus schickte.
Die Mannschaftsärztin rettete ihr Leben
„Ruf sofort Liam an und fahr ins Krankenhaus“, habe sie zu ihr gesagt. „Es war einer der größten Schocks meines Lebens. Nur eine Stunde zuvor habe ich Pilates gemacht und war im Fitnessraum, dann hat sich mein ganzes Leben schlagartig verändert.“ Die schnelle Reaktion der Medizinerin habe ihr „mutmaßlich das Leben gerettet“. Eine Sepsis beziehungsweise Blutvergiftung ist lebensbedrohlich und wird leider in vielen Fällen zu spät als solche diagnostiziert. (Lesen Sie auch: Missy Bo Kearns Baby: Nationalspielerin in Tiefer…)
„Wir beide mussten drei, vier Tage die Hölle im Krankenhaus in Birmingham durchmachen. Ich glaube, uns war gar nicht so bewusst, was wir alles durchgemacht haben, bis wir das jetzt mal Revue passieren lassen konnten“, berichtet die Fußballerin. Sie habe sich den Kopf zerbrochen, ob sie selbst irgendetwas falsch gemacht habe; suchte den Grund für ihre Fehlgeburt bei sich. „Aber es gibt nichts, was man tun kann. Diese Dinge passieren.“ Sie versuche positiv zu bleiben, sich auf „ein nächstes Mal“ zu freuen. Helfen würden ihr neben Freund:innen, ihrer Familie und der stabilen Partnerschaft auch die tröstenden und liebevollen Worte der Fans.
Missy Bo Kearns hat ihr Baby verloren
Es ist erst wenige Wochen her, da teilten Kearns und Liam Walsh, 28, ihre Freude mit der ganzen Welt. Am 1. März 2026 postete das Paar ein Instagramvideo und verkündete seinen Fans, dass es ein Kind erwarte. Doch wenige Tage später teilten die beiden Fußballer bereits unendlich traurige Nachrichten mit ihren Fans.
„Schweren Herzens teilen wir heute mit euch, dass wir unser Baby in der Schwangerschaft verloren haben“, heißt es in der Instagramstory, die Kearns am Sonntag, 29. März 2026, auf ihrem Profil teilte. „Die letzten Wochen waren von einer Traurigkeit erfüllt, die sich nur schwer erklären lässt, und wir versuchen noch immer, uns damit zu arrangieren.“ (Lesen Sie auch: Gastarife Vier: Cent zu Viel Pro)
Weiter fügt sie hinzu: „Jetzt gerade fokussieren wir uns darauf, zu heilen und uns gegenseitig zu unterstützen. Wir schätzen die Liebe und Unterstützung, die wir von allen Seiten erhalten, wirklich sehr.“ Den Abschluss des Statements bildet ein Emoji, das ein zerbrochenes Herz zeigt.
Auch die Vereine der Fußballstars nehmen Anteil
Nach ihrer traurigen Bekanntmachung meldeten sich auch die beiden Vereine der Fußballstars zu Wort. Aston Villa, der Club, bei dem Nationalspielerin Missy Bo Kearns unter Vertrag steht, postete kurz darauf: „Wir senden Missy Bo und Liam in dieser schweren Zeit all unsere Liebe und Unterstützung.“ Und auch Drittligist Luton Town, der Arbeitgeber von Liam Welsh, setze ein Zeichen in den sozialen Medien: „Wir senden Liam, Missy Bo und ihren Familien in dieser zutiefst traurigen Zeit all unsere Liebe und Unterstützung.“
Symbolbild: Missy Kearns (Bild: Picsum)
Das Paar, das seit 2022 in einer Beziehung ist, muss die wohl schlimmsten Wochen seines Lebens also nicht alleine durchstehen. Im Profisport ist es noch immer selten, dass Frauen ihre Schwangerschaft offen kommunizieren. Umso bemerkenswerter ist der Mut von Missy Bo Kearns, nach der freudigen Botschaft auch das herzzerreißende Update mit ihren mehr als 140.000 Follower:innen und der Öffentlichkeit zu teilen. (Lesen Sie auch: Prinz Harry in der Ukraine: „Werde immer…)
Seit 1999 ist Ministerpräsident Markus Söder mit seiner Ehefrau verheiratet. „Ich liebe unsere Ehe“, schwärmt Karin Baumüller-Söder jetzt.
Symbolbild: Markus Söder (Bild: Picsum)
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder, 59, hütet sein Familienleben sonst wie einen Staatsschatz. „Privat bleibt privat und zu Hause bleibt zu Hause“, lautet seit Jahren sein Mantra, wenn Reporter:innen zu neugierig werden. Seine Ehefrau Karin Baumüller-Söder, 53, gewährte „Bunte“ nun aber einen seltenen Blick hinter die Kulissen der Beziehung – und geriet dabei unverhohlen ins Schwärmen. „Ich wusste schon immer, dass mein Mann der Richtige für mich ist“, betonte die Unternehmerin. (Lesen Sie auch: Mario Trennung: Gómez: Von Ehefrau Carina)
Markus Söder erhält Liebesprädikat
„Es war Liebe auf den ersten Blick“, so Baumüller-Söder weiter. Im Dezember 1999, lange bevor Söder zum CSU-Chef aufstieg, gab das Paar sich das Jawort. Ein Jahr später kam ihre erste Tochter zur Welt, 2004 und 2007 folgten die beiden Söhne. „Den Familienverbund finde ich ganz wichtig. Ich liebe unsere Ehe, ich liebe die Kinder, die aus ihr entstanden sind“, erklärte Bayerns First Lady dem Magazin. Die Familie sei sehr eng und telefoniere mehrmals am Tag miteinander.
Familienleben ist Söder heilig
Solche Einblicke aus dem Hause Söder sind die absolute Ausnahme. Der Politiker selbst hat über die Jahre immer wieder klargemacht, wo für ihn die rote Linie verläuft. Eine Home-Story mit Frau und Kindern werde es bei ihm „niemals geben“, bekräftigte er bereits 2018, trotz unzähliger Anfragen. „Ich achte sehr darauf, dass Familie Familie bleibt“, so der Ministerpräsident damals. „Ich möchte den Kindern weiter ihr normales Leben ermöglichen.“ Auch bei dem politischen Höhepunkt seiner Karriere, seiner Vereidigung im Bayerischen Landtag, ließ er seinen Nachwuchs zu Hause. (Lesen Sie auch: Gastarife Vier: Cent zu Viel Pro)
Auch Details aus dem Familienalltag – etwa wer in Nürnberg den Haushalt schmeißt – verschweigt Söder beharrlich. 2022 sah er sich aber gezwungen, hartnäckigen Gerüchten über eine angebliche Trennung von seiner Frau und einen Auszug aus dem gemeinsamen Haus in Nürnberg öffentlich entgegenzutreten. „Alles Unsinn“, stellte er gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ klar. Solche Falschmeldungen seien für eine Familie „nicht einfach“.
Sein Nachwuchs steht teilweise selbst längst in der Öffentlichkeit: Gloria-Sophie Burkandt, 27, Söders Tochter aus einer früheren Beziehung, arbeitet als Model und zeigt sich regelmäßig bei Promi-Events. Selina Söder, 26, aus seiner Ehe mit Karin, ist als Dressurreiterin erfolgreich und betreibt eine Reitanlage. (Lesen Sie auch: König Charles III. und Königin Camilla: Royale…)
Steht ein Auto in der Sonne, steigen die Temperaturen im Fahrzeuginneren binnen kurzer Zeit auf bis zu 60 Grad. Um das zu verhindern, gibt es allerhand Zubehör.
Symbolbild: Tipps ADAC (Bild: Picsum)
Gerade im Sommer können sich Autos stark aufheizen: Parkt ein Fahrzeug länger in der Sonne, kommt es zum sogenannten Hitzestau – aus diesem Grund sollte kein Lebewesen (weder Mensch noch Tier) in einem stehenden PKW zurückgelassen werden. Aber auch die Weiterfahrt ist eine Qual, solange die Klimaanlage die Innentemperaturen noch nicht heruntergekühlt hat. Umso sinnvoller erscheint es, einen Sonnenschutz anzubringen. Um herauszufinden, welches Modell am besten gegen den Hitzestau hilft, hat das ADAC Technikzentrums in Landsberg am Lech unterschiedliches Zubehör an sieben Fahrzeugen getestet. Zu welchem Ergebnis die Ingenieure gekommen sind, verraten wir Ihnen im Folgenden. (Lesen Sie auch: ADAC Raststättentest: Wo Sie Besser nicht Anhalten…)
Ein Hinweis vorab: Achten Sie beim Kauf darauf, dass der entsprechende Sonnenschutz auf Ihr Auto zugeschnitten ist. Auch hier gibt es unterschiedliche Größen, die nicht für jedes Fahrzeug gleichermaßen geeignet sind.
ADAC testet Sonnenschutz für das Auto
Tönungsfolie
Sie haben die Möglichkeit, die Seitenfenster und Heckscheibe Ihres Autos tönen zu lassen, um die Hitzentwicklung zu reduzieren. Laut dem ADAC ist der gewünschte Effekt nur geringfügig, genauer gesagt sinken die Innentemperaturen nur um zwei Grad, aber dafür soll die Oberflächentemperatur auf der Rückbank spürbar abnehmen: „Ohne Scheibentönung herrschen 57 Grad, mit Tönung immerhin nur 48 Grad“. Wichtig für Sie zu wissen ist jedoch, dass mit einer Scheibentönung bestimmte Vorschriften einhergehen. Welche genau, lesen Sie hier nach. (Lesen Sie auch: ADAC Raststättentest: Hier Sollten Sie Besser nicht…)
Halbgarage
Laut der Studie vom ADAC-Technikzentrum bieten Halbgaragen den besten Sonnenschutz für das Auto. Dabei handelt es sich um eine große Abdeckplane, die rund um das Fahrzeug gespannt wird, sodass alle Fenster verdeckt sind. Im Rahmen der Testphase konnte so herausgefunden werden, dass sich der Innenraum nach der Installation „nur“ auf 43 Grad erhitzt hatte – also zehn Grad weniger als bei einem Auto, das gar keinen Sonnenschutz besitzt.
Sonnenblende
Einen eher geringfügigen Effekt hatte hingegen das Anbringen der Sonnenblende: Ein Sonnenschutz für die Windschutzscheibe, der von innen angebracht wird. Immerhin konnte die Temperatur im Fahrzeuginneren um vier Grad gesenkt werden – es spricht also nichts gegen die Installation, auch wenn der Unterschied zu einem Auto ohne Sonnenschutz kaum merklich ist. Zudem gibt der ADAC zu bedenken, dass die Wirkung nur dann eintritt, wenn die Blende lückenlos auf der Frontscheibe sitzt. „Oft ist das nicht der Fall und damit der Effekt noch geringer.“ (Lesen Sie auch: Neues Entlastungspaket Autofahrer 2026: Alle Hilfen im…)
Sonnenschutzfolie
Neben der Halbgarage stellt die Sonnenschutzfolie – laut dem Deutschen Automobil-Club e. V. – eine zufriedenstellende Lösung dar: Im Gegensatz zur Sonnenblende wird der Sonnenschutz außen auf der Windschutzscheibe angebracht. Dadurch sollen die Sonnenstrahlen reflektiert werden, sodass sich das Fahrzeuginnere (insbesondere die Armaturen und Sitze) nicht so stark aufheizen kann. Laut der Studie war die Lufttemperatur im Testfahrzeug um acht Grad „kälter“ als die in einem Auto ohne Sonnenschutz.
Und noch zwei Tipps zum Schluss: Durch die direkte Sonneneinstrahlung heizen sich die Armaturen und das Lenkrad so stark auf (bis zu 70 Grad sind möglich), dass Sie sich bei Kontakt mit der Haut daran verbrennen können. Aus diesem Grund empfiehlt der ADAC das Anbringen eines Sonnenschutzes – oder aber Sie decken beides ab, um die Oberflächentemperatur zu senken. Zudem ist es ratsam, keine empfindlichen Geräte (wie zum Beispiel Ihr Smartphone) im Auto liegenzulassen, wenn es in der Sonne parkt. (Lesen Sie auch: Sicherheit Verkehr: Im: Das ist)
Der Wonnemonat Mai bringt Klein- und Balkongärtner ins Schwitzen. Im Gemüsegarten müssen Beete und Jungpflanzen gepflegt werden. Diese Tools brauchen Sie dafür.
Symbolbild: Hegen Pflegen (Bild: Picsum)
Im Mai können Klein- und Schrebergärtner schon mal durcheinander kommen. Denn mit den steigenden und konstant frühsommerlichen Temperaturen haben sie im Zier- und Gemüsegarten alle Hände voll zu tun. Die Grashalme sind beim Wachsen kaum zu bremsen und müssen regelmäßig gebändigt und gewässert werden. Auch das junge Gemüse will umsorgt werden. Damit sich Tomate, Gurke & Co. draußen wohlfühlen, muss zunächst aber Hand an die Beete gelegt werden. Auch die Beerensträucher und Obstbäume sollte man im Mai im Auge behalten. (Lesen Sie auch: Tipps Abwehr: Zur: Weberknecht & Co: So)
Mit diesen Tools bringen Sie im Mai Schwung in den Garten:
1. (Klein)-Hacke
Wer die Beete für seine Jungpflanzen jetzt noch nicht vorbereitet hat, sollte das so langsam angehen. Die Setzlinge dürften so langsam fit für die Freiheit sein. Vergessen sie nicht, die zarten Pflänzchen In den Tagen vor dem Umzug von der Fensterbank ins Freie tagsüber an die frische Luft zu setzen. Das härtet ab und macht vor allem Gurken und die empfindlichen Tomaten widerstandsfähiger gegen Wind und etwas niedrigere Nachttemperaturen. Doch zurück zu den Beeten: Die sollten zunächst grob von allem Grün befreit werden, das sich dort im Frühling ausgebreitet hat. Dafür reicht eine kleine Kombihacke oder ein Kleingrubber (z.B. von Gardena). Etwas rückenschonender und genauso geeignet sind die Hacken mit langem Stiel, wie die Solid Hacke von Fiskars. (Lesen Sie auch: Emotionen ordnen mit Dr. Peirano: Mein Mann…)
Je nachdem, welches Gemüse Sie ins Beet setzen möchten, kann es auch sinnvoll sein, der Erde eine kleine Frischzellenkur zu verpassen. Dafür arbeiten Sie am besten etwas frische Komposterde aus dem eigenen Garten ein. Alternativ freuen sich die Jungpflanzen natürlich auch über den einen oder anderen Liter abgepackte Erde. Für Klassiker wie Gurken, Zucchini, Tomaten oder Kohlrabi bietet sich mit Guano angereicherte Pflanzerde wie die Tomaten- und Gemüseerde von Plantaflor an. Wichtig: Kratzen Sie mit der Hacke nicht nur an der Oberfläche des Beets herum. Je tiefer und intensiver die Erde aufgelockert und gelüftet wird, desto besser können Regen und Gießwasser aufgenommen werden. Spätestens nach den Eisheiligen (2022 zwischen dem 11. und 15. Mai) dürfen die Jungpflanzen dann raus. Wichtigste Helfer beim Umzug: ein Paar Pflanz- und Bodenhandschuhe und eine kleine Kelle für das Pflanzloch.
2. Gießkanne/Gartenbrause
Ohne Wasser geht im Gartenmonat Mai nichts. Die ins Freie umgesiedelten Pflanzen müssen gut angegossen werden, damit sie den Umzug unbeschadet überstehen. Auch der Rasen, vor allem, wenn er an einigen Stellen ausgebessert wurde, muss gewässert werden. Bleibt der Regen aus, sollte mit den gesammelten Vorräten aus der Regentonne nachgeholfen werden. Und hierfür muss die gute alte Gießkanne ran. Beim Rasen greift man aus praktischen Gründen aber besser zum Gartenschlauch, der mit einer Gartenbrause (z.B. von Gardena) aufgerüstet werden kann. Tipp: Wässern Sie den Rasen möglichst in den Abendstunden. Morgens zehrt das Grün noch von der Feuchtigkeit der Nacht. In den Mittagsstunden verdunstet das Wasser vor allem bei starker Sonneneinstrahlung sehr schnell. Zudem besteht die Gefahr, dass die Halme „verbrennen“. (Lesen Sie auch: Kamin Schale: So Richten Sie die Perfekte…)
3. Streuwagen
Der Streuwagen wird im Garten nicht allzu häufig gebraucht. Doch wer den kleinen Helfer auf zwei Rädern einmal lieben gelernt hat, wird Rasendünger, Samen, Sand & Co. nie wieder per Hand streuen. Im Mai sparen damit vor allem die Gärtner Zeit, deren Rasen im Winter gelitten hat. Rasen säen per Hand ist eine Kunst für sich und vor allem bei Wind eine Arbeit mit hohem Frustpotential. Deutlich gleichmäßiger klappt das mit einem Streuwagen (z.B. von Substral). Und wie geht’s?
Symbolbild: Hegen Pflegen (Bild: Picsum)
Streugut einfüllen
Gewünschte Streumenge (pro m²) einstellen
Zu streuende Fläche sorgfältig abfahren
Besonders praktisch: Einige Streuwagen haben einen integrierten Streu-Stopp, über den das Ausbringen zum Beispiel beim Wenden des Wagens per Hand kurz unterbrochen werden kann. Wenn der Schuppen schon aus allen Nähten platzt, erfüllt ein praktischer Handstreuer diese Aufgabe ähnlich zuverlässig. Hier sollten Sie aber darauf achten, dass es beim Ausbringen möglichst windstill ist. Ansonsten ist das gleichmäßige Verteilen des Streuguts aus dieser Höhe nahezu unmöglich. (Lesen Sie auch: Nanny statt Sozialarbeiterin: Meryem ist Nanny: „Ich…)
Die Vereinigten Arabischen Emirate treten aus dem Öl-Kartell Opec sowie der Opec+ aus. Der Schritt werde am 1. Mai erfolgen, berichteten staatliche Medien am Dienstag.
Symbolbild: Kartell Vereinigte (Bild: Picsum)
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) treten mit Wirkung zum 1. Mai aus der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) aus. Hintergrund sei eine gründliche Abwägung auch mit Blick auf die andauernden „Störungen im Persischen Golf und der Straße von Hormus“, heißt es in einer Erklärung der staatlichen Nachrichtenagentur WAM. (Lesen Sie auch: UAE OPEC: Die Vereinigten Arabischen Emirate verlassen…)
„Die Entscheidung folgt auf eine umfassende Prüfung der Produktionspolitik der VAE und der aktuellen und zukünftigen Kapazitäten“, hieß es. „Sie wird getrieben von nationalen Interessen und dem Ziel des Landes, aktiv zu den dringenden Bedürfnissen des Marktes beizutragen.“
Austritt könnte Opec schwächen
Der Energieminister der VAE, Suhail Mohamed al-Masrui, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die Entscheidung sei nach einer sorgfältigen Prüfung der Energiestrategien getroffen worden. Auf die Frage, ob sich sein Land mit Saudi-Arabien abgestimmt habe, erklärte er, das Thema sei mit keinem anderen Staat besprochen worden. „Dies ist eine politische Entscheidung, die nach einer genauen Prüfung der aktuellen und künftigen Förderpolitik getroffen wurde“, sagte der Minister. (Lesen Sie auch: Serie: Kassensturz: „2600 Euro Rente ist okay,…)
Der überraschende Verlust des langjährigen Mitglieds droht die Opec zu schwächen, die trotz interner Meinungsverschiedenheiten über Geopolitik oder Förderquoten meist um eine geschlossene Front bemüht war. Al-Masrui zufolge wird der Austritt wegen der Lage in der Straße von Hormus jedoch keine massiven Auswirkungen auf den Markt haben. Die Opec-Produzenten am Golf haben wegen iranischer Drohungen und Angriffe auf Schiffe Schwierigkeiten, ihre Exporte durch die schmale Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman abzuwickeln. Dort wird normalerweise ein Fünftel des weltweit gehandelten Rohöls und Flüssigerdgases verschifft.
Auch Katar nicht mehr Mitglied der Opec
Die Ankündigung folgt rund zwei Monate nach Beginn des Kriegs der USA und Israels mit dem Iran, bei dem die Emirate aus Vergeltung Teherans besonders stark mit Drohnen und Raketen angegriffen wurden. Die faktische Blockade der Straße von Hormus hat die Möglichkeiten für die Emirate, Öl zu exportieren, stark reduziert. Die großen Einnahmen aus dem Ölexport haben dem Land seit den 1960er Jahren zu viel Wohlstand und Macht verholfen. (Lesen Sie auch: Serie: Kassensturz: „2600 Euro Rente ist okay,…)
Die Emirate gehörten bislang zu den größten Ölproduzenten der zwölf Opec-Staaten. Bevor der Krieg im Nahen und Mittleren Osten die Fördermengen einbrechen ließ, wurde in den Emiraten im März noch 3,4 Millionen Barrel Öl (je 159 Liter) pro Tag gepumpt – mehr als 16 Prozent der gesamten Opec-Produktion. Bis 2027 ist eine Produktion von 5 Millionen Barrel angestrebt.
Die Vereinigten Arabischen Emirate gehörten bislang auch zur Kerngruppe der Opec+, einem breiteren Bündnis von Ölförderländern unter der Führung von Saudi-Arabien und Russland, das stabile Preise sichern und Überkapazität im Markt verhindern soll. Auch aus dem Bündnis Opec+ tritt der Golfstaat aus. Anfang 2019 hatte der regionale Nachbar Katar die Opec bereits verlassen, mit der Begründung, als weltweit führender Gasexporteur gebe es keinen Grund mehr für eine Mitgliedschaft. (Lesen Sie auch: Großbritannien: Milliardendeal: Shell übernimmt kanadische Energiefirma)
Symbolbild: Kartell Vereinigte (Bild: Picsum)
Hinweis: Dieser Artikel wurde aktualisiert und um weitere Informationen ergänzt.
Künstliche Intelligenz durchdringt die deutsche Gesellschaft und Wirtschaft mit enormer Geschwindigkeit. Viele Unternehmen lassen die Anwender bei der Nutzung der KI aber alleine.
Symbolbild: Künstliche Intelligenz (Bild: Picsum)
Die Mehrheit der Menschen in Deutschland benutzt regelmäßig Anwendungen der Künstlichen Intelligenz. Laut einer aktuellen repräsentativen Studie des Digitalverbands Bitkom verwendet bereits mehr als ein Drittel der Befragten (34 Prozent) KI-Anwendungen mindestens einmal pro Woche, 15 Prozent sogar täglich. Dazu kommen weitere 24 Prozent, die seltener als einmal in der Woche KI-Apps anwenden.
18 Prozent der Befragten sagten, dass sie KI-Anwendungen nicht verwenden, sich dies aber im Prinzip vorstellen können. Dazu kommen 22 Prozent von KI-Verweigerern, die sich auch künftig nicht den Anwendungen der Künstlichen Intelligenz öffnen wollen. (Lesen Sie auch: Künstliche Intelligenz: Trump spricht nach Streit freundlich…)
Defizite bei der KI-Weiterbildung
Zu ähnlichen Ergebnissen wie der Bitkom kommt eine Studie des Marktforschungsinstituts Forsa zur KI-Nutzung in Firmen, die im Auftrag des TÜV-Verbands durchgeführt wurde. Viele Unternehmen in Deutschland verwenden dieser Umfrage zufolge bereits generative KI – deutlich weniger haben ihre Beschäftigten aber in der Nutzung solcher Anwendungen geschult. Demnach setzen 56 Prozent der befragten Unternehmen generative KI-Tools wie ChatGPT, Gemini, Claude oder Copilot im Arbeitsalltag ein.
50 Prozent der Befragten sehen nach den Zahlen des TÜV-Verbands zudem einen hohen oder sehr hohen Weiterbildungsbedarf beim Thema KI. Allerdings sagten nur 27 Prozent der Befragten, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihres Unternehmens bereits entsprechende Weiterbildungen besucht hätten. Der Bitkom-Umfrage zufolge verpassen noch etwas mehr deutsche Firmen offenbar die Qualifizierung ihrer Belegschaft: Danach haben nur 21 Prozent der Erwerbstätigen bislang eine betriebliche KI-Fortbildung genutzt. Brisant für Unternehmen: Zwölf Prozent der beruflichen Nutzer setzen KI heimlich und ohne Wissen ihres Arbeitgebers ein. (Lesen Sie auch: KI in der Schule: Revolutioniert Künstliche Intelligenz…)
„Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen längst im Arbeitsalltag angekommen, aber der Kompetenzaufbau hält mit der Nutzung nicht Schritt“, sagte Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Wer KI produktiv und sicher einsetzen will, muss gezielt in die Qualifizierung der Beschäftigten investieren.“ Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst sagte: „Deutschland muss KI nicht nur nutzen, sondern mitgestalten – und die Skeptiker dabei mitnehmen.“
Kritik an der Dominanz von US-Anbietern
Zur Skepsis der Anwender trägt die Tatsache bei, dass die KI-Szene eindeutig von US-amerikanischen Anbietern bestimmt wird. Marktführer ist der Bitkom-Umfrage zufolge ChatGPT von OpenAI (71 Prozent), gefolgt von Googles Gemini (50 Prozent) und Microsofts Copilot (43 Prozent). Weitere US-Dienste wie Elon Musks Grok (6 Prozent) und Claude von Anthropic (5 Prozent) spielen dagegen nur eine untergeordnete Rolle, ähnlich wie die europäische Alternative Le Chat von Mistral mit vier Prozent Nutzung. (Lesen Sie auch: Künstliche Intelligenz: Nvidia-Chef sieht genug Nachfrage für…)
Diese Marktmacht bleibt nicht ohne gesellschaftliches Echo: 72 Prozent der Bürger halten Deutschland bei der KI für zu abhängig von den USA. Wintergerst warnte davor, diese Abhängigkeit hinzunehmen. Europa müsse massiv in eigene Technologien investieren und Marktumgebungen schaffen, um im globalen Wettlauf nicht noch mehr zu einer „digitalen Kolonie“ zu verkommen.
Symbolbild: Künstliche Intelligenz (Bild: Picsum)
Wer KI nicht nutzt, greift der Bitkom-Umfrage zufolge meist auf klassische Internetsuchmaschinen zurück (54 Prozent). Nur 13 Prozent der Nicht-Nutzer lehnen KI aus tiefster Überzeugung grundsätzlich ab. Dennoch begegnen nur elf Prozent der Menschen der Technologie völlig sorgenfrei. Die größte Angst der Deutschen gilt der Verbreitung schwer erkennbarer Falschinformationen (50 Prozent) sowie der Sorge, dass die KI zu viel Macht erlangen könnte (49 Prozent).
Auffällig in der TÜV-Studie sind die Ergebnisse beim Blick auf die Größe der Unternehmen: Große Organisationen mit mehr als 250 Beschäftigten nutzen den Daten zufolge deutlich häufiger bereits generative KI, sehen häufiger einen Weiterbildungsbedarf und setzen diesen auch vielfach um. Fast jedes zweite Großunternehmen (49 Prozent) hat bereits geschult. Deutlich niedriger ist der Anteil bei mittelgroßen Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten (32 Prozent). In kleinen Unternehmen mit 20 bis 49 Beschäftigten liegt er bei nur 21 Prozent. „Angesichts der Bedeutung von Künstlicher Intelligenz geht der Kompetenzaufbau insbesondere im Mittelstand nur langsam voran“, sagte Bühler. Die Unternehmen sollten mehr in KI-Schulungen investieren und Fortbildungen von der Politik stärker gefördert werden.
Für die Studie des Bitkom wurden 1.003 Personen ab 16 Jahren in Deutschland im Auftrag des Verbands im März und April befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Grundlage der TÜV-Studienergebnisse ist eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Verbands unter (Personalverantwortlichen von) 500 Unternehmen ab 20 Mitarbeitenden in Deutschland. Befragt wurden von Januar bis März 2026 Verantwortliche für Weiterbildung, Geschäftsführer, CEOs und Vorstände.
Sinken die Temperaturen, ziehen sich Spinnen in ihr Winterquartier zurück. Sie suchen den Schutz warmer Innenräume – zum Leidwesen derer, die sich vor den Krabbeltieren fürchten.
Symbolbild: Tipps Abwehr (Bild: Picsum)
Wenn die Tage kälter werden, zieht es vor allem Weberknechte, Hauswinkel- und Zitterspinnen in trockene Wohnräume: Sie verstecken sich in schmalen Ritzen, dunklen Ecken, hinter großen Möbeln oder im Keller. Aber auch in feuchten Badezimmern oder an den Wohnzimmerwänden sind die Achtbeiner anzutreffen, weil sich dort viele verschiedene Insekten (durch geöffnete Fenster) aufhalten – und ihnen den Winter über als Nahrungsquelle dienen. Für Menschen, die sich vor den Tieren ekeln oder panische Angst davor haben, ist eine vorübergehende Koexistenz jedoch nicht möglich. Wir verraten Ihnen, wie Sie die Spinnen vertreiben können. (Lesen Sie auch: Emotionen ordnen mit Dr. Peirano: Mein Mann…)
Diese Abwehrmittel sollen Spinnen vertreiben
Anti-Spinnen-Spray Hierbei handelt es sich um ein Biozid, das – im Gegensatz zu anderen Insektenschutzsprays – nicht auf die Spinnen gesprüht wird. Stattdessen soll es dort zum Einsatz kommen, wo sich die Tiere am liebsten aufhalten oder ins Wohnungsinnere gelangen: im Keller oder auf dem Dachboden, rund um die Fenster oder an den Wänden. Laut Hersteller verbreitet das Anti-Spinnen-Spray einen speziellen Duft, den die Achtbeiner (bis zu sechs Wochen) meiden.
Fliegengitter Auch wenn der Name suggeriert, dass Fliegengitter nur Insekten mit Flügeln davon abhalten sollen, ins Wohnungsinnere zu gelangen – so erschweren die feinen Maschen auch Spinnen den Zugang in die Räume. Besonders an Fenstern, die regelmäßig geöffnet sind, aber auch an Balkon- und Terrassentüren können abnehmbare Fliegengitter (egal, ob transparent oder schwarz) dabei helfen, dass weniger Achtbeiner in Ihrem Haus überwintern. (Lesen Sie auch: Kamin Schale: So Richten Sie die Perfekte…)
Ultraschall Es gibt spezielle Ultraschallgeräte, die einfach nur in die Steckdose gesteckt werden müssen – im Anschluss verbreitet das Produkt ein für Erwachsene, Kinder und Haustiere wie Hunde oder Katzen nicht hörbares Signal, das Spinnen vertreiben, aber nicht töten soll (und auch andere Insekten wie Mücken, Fliegen und Käfer). Laut Hersteller decken die Geräte eine Gesamtfläche von 80 bis maximal 120 Quadratmetern ab.
Lavendel ist bekannt dafür, eine abschreckende Wirkung auf Kleidermotten zu haben. Tatsächlich soll der Duft aber auch Spinnen vertreiben – in Form von kleinen Duftsäckchen, die an Fenster- oder Türrahmen gehängt werden. Oder aber Sie nehmen fünf Tropfen Lavendelöl, vermischen es mit Wasser und wenden es wie ein Anti-Spinnen-Spray an.
Tabak ist ebenfalls ein bewährtes, wenn auch gewöhnungsbedürftiges Abwehrmittel gegen Spinnen: Geben Sie dafür losen Tabak (ein Esslöffel reicht) in 500 Millilitern Wasser, kochen die Mischung ein paar Minuten auf und lassen sie kurz durchziehen. Anschließend sieben Sie den Tabak ab und verteilen die Lösung an den Lieblingsorten der Spinnen.
Essig ist in vielerlei Hinsicht ein universal einsetzbares Abwehrmittel gegen allerlei Schädlinge und Insekten, aber auch Spinnen: Verdünnen Sie die Essenz mit etwas Wasser und geben die Lösung in eine gewöhnliche Sprühflasche. Anschließend verteilen Sie den Inhalt in der Wohnung in allen dunklen Ecken und Ritzen, wo Sie Spinnen vermuten.
Ätherische Öle sollen ebenfalls eine abschreckende Wirkung auf Spinnen haben. Sie stecken in Zitronen und Orangen: Schneiden Sie die Früchte in Scheiben und legen diese dort aus, wo sich die Tiere am liebsten verstecken. Da der Duft nach kurzer Zeit nachlässt, können Sie alternativ auch Eukalyptus– und Pfefferminz-Öl auf ein Taschentuch träufeln.
Kastanien haben im Herbst Hochsaison – und können Spinnen vertreiben. Sammeln Sie ein paar davon ein und öffnen diese leicht mit einem Hammer, damit der Duft aus dem Inneren strömen und die Tiere fernhalten kann. Auch hier vertrocknen die Kastanien mit der Zeit, sodass sie regelmäßig ausgetauscht werden müssen.
Und noch ein Tipp: Wer seine Wohnung regelmäßig putzt, kann Spinnen vorbeugen. Denn: Wenn Sie vielen Insekten die Lebensgrundlagen entziehen, fehlt den Achtbeinern eine wichtige Nahrungsquelle.
Symbolbild: Tipps Abwehr (Bild: Picsum)
Darum sollten Sie Spinnen am Leben lassen
Wenn Sie nicht zu den Menschen gehören, die sich vor Spinnen ekeln oder fürchten, können Sie die Tiere in der Wohnung lassen. Denn Fakt ist, dass die Achtbeiner durchaus nützlich sind: Abgesehen davon, dass ihre Netze lästige Insekten wie Stechmücken und Fliegen abfangen, sind die Hausspinnen in Deutschland ungefährlich. Zudem ist ihre Anwesenheit ein positives Zeichen dafür, dass es in Ihren Innenräumen nicht zu trocken oder zu feucht ist. (Lesen Sie auch: Skeets der Woche: Humorvoller Blick auf den…)
Möchten Sie trotzdem keine Spinnen im Haushalt haben, können Sie die Tiere lebend fangen und nach draußen bringen – sofern Sie keine Angst davor haben. Dafür benötigen Sie nur ein Glas und ein Stück Papier. Alternativ gibt es auch spezielle Insektenfänger, mit denen Sie die Tiere ganz leicht einsammeln und ohne Mühe aus dem Haus bringen können. Damit Spinnen jedoch nicht sofort wieder zurückkommen, sollten Sie die Tiere etwas weiter weg freilassen.
Rund jeder sechste Haushalt steckt in der teuren Grundversorgung – oft jahrelang unbemerkt. Dabei dauert der Wechsel des Anbieters heute weniger als ein Online-Einkauf.
Symbolbild: Gastarife Vier (Bild: Picsum)
Vier Cent. Mehr Differenz liegt nicht zwischen einem günstigen und einem teuren Gastarif. Doch dieser scheinbar winzige Abstand summiert sich für eine durchschnittliche Familie schnell auf mehrere hundert Euro im Jahr. Während die günstigsten Anbieter die Kilowattstunde laut Vergleichsportal Verivox derzeit für acht Cent abgeben, zahlt der deutsche Durchschnittshaushalt nach Daten des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) noch zwölf Cent. Wer in der Grundversorgung steckt, oft sogar mehr.
Und genau dort steckt rund jeder sechste Haushalt in Deutschland fest. Dabei ist der Wechsel des Gasanbieters längst keine Bürokratie-Odyssee mehr: Technisch ist er innerhalb von 24 Stunden erledigt, rechtlich so abgesichert, dass keine Versorgungslücke entstehen kann.
Nach den extremen Preissprüngen infolge der Energiekrise durch den Ukrainekrieg haben sich die Beschaffungspreise zwar spürbar entspannt. Doch viele Haushalte zahlen weiterhin zu viel für Gas. Vor allem in der Grundversorgung und in alten Verträgen blieben die Preise oben kleben. Wer seinen Tarif seit Jahren nicht angefasst hat, finanziert diese Trägheit mit jeder Heizperiode neu.
Gleichzeitig schrauben sich mehrere Kostenfaktoren nach oben. Allen voran der CO₂-Preis, der jedes Jahr ansteigt: Laut einer Studie von Purpose Green könnten Mieter ab 2027 hundert Euro mehr zahlen.
Hinzu kommen wachsende Netzentgelte, die sich bald auf immer weniger Gaskunden verteilen werden – schließlich steigen immer mehr Haushalte auf Wärmepumpen um.
Auf der anderen Seite kämpfen die Anbieter härter denn je um Marktanteile. Neukundentarife kalkulieren sie oft bewusst günstiger kalkuliert als Verträge für Bestandskunden.
Wer regelmäßig wechselt, spart also nicht nur einmalig, er kompensiert auch den schleichenden Preisanstieg.
Was wirklich im Gaspreis steckt
Wer in einen neuen Gastarif wechseln möchte, sollte zunächst dessen Zusammensetzung verstehen. Denn auch wenn der Preis in Vergleichen und Statistiken in Cent pro Kilowattstunde angegeben wird, handelt es sich dabei um einen Mittelwert aus folgenden Bestandteilen:
Der Arbeitspreis ist der Preis pro tatsächlich verbrauchter Kilowattstunde. Wer viel heizt und kocht, spürt ihn besonders. Aktuell liegt er je nach Region und Anbieter zwischen acht und zwölf Cent. Bei einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeutet das allein für die Energie selbst zwischen 1600 und 2400 Euro.
Der Grundpreis fällt verbrauchsunabhängig an und deckt Zähler, Abrechnung und Netzanschluss. Üblich sind 60 bis 180 Euro im Jahr.
Der Versorger kann an beiden Schrauben drehen, aber nur in einem engen Korridor. Etwa die Hälfte des Preises geht auf sein eigenes unternehmerisches Handeln zurück. 19 Prozent kassiert der Netzbetreiber für Wartung und Ausbau. Die restlichen 31 Prozent sind Steuern, Abgaben und Umlagen, also: (Lesen Sie auch: Serie: Kassensturz: „2600 Euro Rente ist okay,…)
CO₂-Preis: Er soll fossile Rohstoffe künstlich teurer machen und einen Anreiz geben, auf umweltfreundliche Alternativen umzuschwenken. Der CO₂-Preis ist im Brennstoffemissionshandelsgesetz festgelegt und steigt jedes Jahr.
Gasspeicherumlage: Sie wurde 2022 in Deutschland eingeführt, um die Kosten für den Aufbau und die Befüllung der strategischen Gasspeicher abzufedern. Sie beträgt 0,289 Cent/kWh und wurde laut Bundesregierung zum 1. Januar 2026 wieder abgeschafft.
Konzessionsabgabe: 0,03 Cent/kWh bekommen die Gemeinden dafür, dass die Versorger ihre Infrastruktur nutzen dürfen.
Erdgassteuer: 0,55 Cent werden pauschal für jede Kilowattstunde an Steuern fällig.
Mehrwertsteuer: Wie auf fast jedes Produkt zahlen Kunden auch für Gas eine Mehrwertsteuer von 19 Prozent.
Wer viel verbraucht, rechnet anders
Welche Tarifart sich für Sie lohnt, hängt vor allem von einem ab: Ihrem Verbrauchsprofil. Klingt banal, ist aber der häufigste Denkfehler beim Vergleich.
Hoher Gasverbrauch: Verbrauchen Sie viel Gas im Jahr, da mehrere Personen bei Ihnen wohnen, die Wände schlecht gedämmt sind oder das Haus eine große Grundfläche besitzt, lohnen sich niedrige Arbeitspreise mit einer höheren Grundgebühr.
Niedriger Verbrauch: Wohnen Sie hingegen allein auf engem Raum in einem Neubau, benötigen Sie deutlich weniger Gas. Dann ergeben Tarife mit einem niedrigen Grundpreis oft mehr Sinn.
Eine fixe Schwelle, ab der das eine Modell das andere schlägt, gibt es nicht. Daher ist es wichtig, mithilfe von Vergleichsportalen wie Verivox oder Check24 mehrere Tarife gegenüberzustellen.
Was solche Vergleiche bewirken können, zeigt diese Beispielrechnung: Bei 15.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch und einem um einen Cent günstigeren Arbeitspreis sparen Sie 150 Euro. Selbst wenn der Grundpreis dafür 60 Euro höher ist, bleiben unter dem Strich 90 Euro mehr im Geldbeutel.
Die Fallen im Kleingedruckten
Ein niedriger Preis allein macht noch keinen guten Tarif. Mindestens ebenso wichtig sind die Vertragsbedingungen und genau hier verstecken viele Anbieter ihre Tücken:
Preisgarantie: Schützt vor Erhöhungen während der Vertragslaufzeit. Aber Achtung: Die meisten Garantien sichern nur Arbeits- und Grundpreis. Steigen Steuern oder Umlagen, reicht der Anbieter das durch.
Laufzeit und Kündigungsfrist: Zwölf Monate Laufzeit mit einmonatiger Kündigungsfrist sind ein guter Kompromiss aus Sicherheit und Flexibilität. Tarife über 24 Monate binden Sie zu lange – und lohnen sich nur bei extrem niedrigen Preisen.
Boni: Neukundenboni greifen meist nur im ersten Jahr. Danach steigt der Arbeitspreis oft deutlich. Rechnen Sie immer den Gesamtpreis über die volle Laufzeit aus.
Vorauskasse und Kaution: Niemals einlassen. Geht der Anbieter in die Insolvenz, ist Ihr Geld weg.
Pakettarife: Sie wirken günstig, sind aber gefährlich. Verbrauchen Sie mehr als kalkuliert, zahlen Sie für jede zusätzliche Kilowattstunde einen meist überteuerten Aufschlag. Verbrauchen Sie weniger, verfallen die Reste meist ungenutzt.
Wie öko ist Ökogas wirklich?
Wer Wert auf Nachhaltigkeit legt, kann Tarife auf Vergleichsportalen nach Ökogas filtern. Der Begriff ist allerdings nicht geschützt. Manche Versorger gleichen lediglich die Emissionen ihres Erdgases mit CO₂-Zertifikaten aus, andere mischen Biogas bei, gewonnen aus Gülle, Pflanzenresten oder organischen Abfällen.
Symbolbild: Gastarife Vier (Bild: Picsum)
Bei dessen Verbrennung wird zwar ebenfalls CO₂ frei, doch das wurde der Atmosphäre zuvor durch das Pflanzenwachstum entzogen. Es gilt deshalb als klimaneutral. Für reines Biogas, etwa von Polarstern oder EWS Schönau, zahlen Kunden teils das Doppelte des Erdgaspreises. Wo Biogas nur beigemischt wird, etwa bei der GASAG oder MVV, fällt der Aufpreis kleiner aus.
Redaktionelles Fazit
Der richtige Gastarif ist keine Frage des niedrigsten Preises – sondern des Zusammenspiels aus Verbrauchsprofil, Vertragsbedingungen und persönlichen Prioritäten. (Lesen Sie auch: Vergleichen Sparen: So Senken Sie Ihre Gaskosten…)
Wer jetzt vergleicht, profitiert doppelt: von aktuell entspannten Beschaffungspreisen und einem Polster gegen die absehbar steigenden Nebenkosten.
Gastarife FAQ
Wie schnell kann ich meinen Gasanbieter wechseln?
Technisch ist der Wechsel innerhalb von 24 Stunden möglich. Ihr neuer Anbieter übernimmt in der Regel die komplette Abwicklung mit dem alten Versorger. Sie müssen nichts kündigen. Eine Versorgungslücke ist gesetzlich ausgeschlossen, da im Notfall der örtliche Grundversorger einspringt.
Niedriger Arbeitspreis oder niedriger Grundpreis?
Das hängt von Ihrem Verbrauch ab. Bei hohem Gasverbrauch – etwa in einem schlecht gedämmten Haus oder mit mehreren Personen – lohnt sich ein niedriger Arbeitspreis, selbst wenn der Grundpreis dafür höher ist. Bei niedrigem Verbrauch, etwa in einer kleinen Neubauwohnung, fahren Sie mit einem niedrigen Grundpreis besser.
Wie viel kann ich durch einen Wechsel der Gastarife sparen?
Je nach Ausgangstarif sind mehrere hundert Euro pro Jahr realistisch. Wer 15.000 Kilowattstunden im Jahr verbraucht und einen um nur einen Cent günstigeren Arbeitspreis findet, spart bereits 150 Euro. Selbst nach Abzug eines höheren Grundpreises bleibt meist ein klares Plus.
Was passiert, wenn mein Gasanbieter insolvent wird?
Sie werden automatisch und nahtlos vom örtlichen Grundversorger weiter beliefert. Es entsteht keine Versorgungslücke. Geleistete Vorauszahlungen oder Kautionen können dagegen verloren sein. Ein Grund, solche Tarife grundsätzlich zu meiden. (Lesen Sie auch: Warenhauskette Marketing: Experte Sieht Galeria am Ende)
Was bringt eine Preisgarantie bei Gastarifen wirklich?
Die meisten Preisgarantien sichern nur Arbeits- und Grundpreis ab. Steigen Steuern, Abgaben oder Umlagen, dürfen Anbieter die Mehrkosten weitergeben. Eine echte Vollpreisgarantie ist selten und meist teurer.
Lohnt sich Ökogas?
Ökogas ist kein geschützter Begriff. Manche Anbieter gleichen Emissionen lediglich mit Zertifikaten aus, andere mischen echtes Biogas bei oder verkaufen es zu hundert Prozent. Reines Biogas kostet teils das Doppelte des Erdgaspreises. Wer nur grüne Anteile beimischen lässt, zahlt meist nur einen geringen Aufpreis.
Was kostet die Kilowattstunde Gas aktuell?
Der deutsche Durchschnitt liegt nach Daten des BDEW bei rund zwölf Cent pro Kilowattstunde. Die günstigsten Neukundentarife auf Vergleichsportalen starten bei etwa acht Cent.
Sind lange Vertragslaufzeiten bei Gastarifen sinnvoll?
Zwölf Monate Laufzeit mit einmonatiger Kündigungsfrist gelten als guter Kompromiss aus Preissicherheit und Flexibilität. Verträge über 24 Monate binden Sie lange. Sie lohnen sich nur, wenn der Tarif deutlich unter dem Marktdurchschnitt liegt.