RB Leipzig richtet Trainingslager in Johannesburg kurzfristig auf Ersatzplatz ein.
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„Stranger Things“ ist längst nicht mehr der einzige quot-american/“ title=“"American Psycho" trifft "Jane Eyre": Trailer zur Gothic-Thriller-Comedy "Victorian Psycho"“>Netflix-Mega-Hit, den Jungstar Millie Bobby Brown in ihrer Vita stehen hat. Der überteure Sci-Fi-Blockbuster „The Electric State“ erzielte 2025 zwar nicht ganz den erhofften Erfolg, doch das von ihr angeführte Fantasy-Abenteuer „Damsel“ b…
Originalartikel veröffentlicht auf Filmstarts
Quelle: Filmstarts.de

Die Staatsanwaltschaft wirft dem einstigen FPÖ-Chef Untreue vor, weil er versucht haben soll, Parteivermögen in die eigene Tasche umzuleiten. Strache bezeichnet die Vorwürfe als „hanebüchen“ und „an den Haaren herbeigezogen“
Quelle: verteidigt-anspruch-auf-parteifinanzierte-versicherung?ref=rss“ target=“_blank“ rel=“nofollow“>Der Standard

Seit 45 Jahren analysiert Erwin Heri die Finanzmärkte. Im Interview warnt er vor Wissenslücken, räumt mit dem Mythos der «einfachen und mühelosen» Geldanlage auf und zeigt, wie der Einstieg jetzt gelingt.
Quelle: Neue Zürcher Zeitung

Das Landgericht im niedersächsischen Verden hat die 67-Jährige wegen bewaffneter Raubüberfälle verurteilt.
Quelle: haft-fuer-die-fruehere-raf-terroristin-daniela-klette-ld.10008647″ target=“_blank“ rel=“nofollow“>Neue Zürcher Zeitung

Am Donnerstag steigt das große Finale von „Germany’s Next Topmodel“. Anders als Heidi Klum es sich gewünscht hätte, wurde es vorab aufgezeichnet. Noch bevor die Modelchefin die Gewinner der 21. Staffel kürt, wurden die Sieger offenbar einen Tag vorher geleakt. Heidi Klum hatte bereits letzte Woche beim exklusiven Interview mit GALA in Cannes ihre Bedenken geäußert.

Das große Finale von „Germany’s Next Topmodel“ erregt in diesem Jahr besonders große Aufmerksamkeit, denn dieses Mal läuft alles anders. Statt einer Liveshow aus Deutschland bekommen die Fans ein vorproduziertes Finale aus Hollywood. Für Chefjurorin Heidi Klum, 52, eine Veränderung, an die sie sich erst gewöhnen musste.
„Ich finde, es ist gut geworden und es ist anders“, erklärt die Modelchefin exklusiv gegenüber GALA. Trotzdem macht sie kein Geheimnis daraus, dass ihr Herz eigentlich für das klassische Live-Finale schlägt. (Lesen Sie auch: Heidi Klum Sohn Henry: Seltenes Mutter–Duo in…)
Ich liebe es mehr, wenn es live ist und wollte auch, dass dieses Finale wieder live sein würde
, verrät Heidi. Vor allem, da kurz vor der Show die diesjährigen Gewinner offenbar versehentlich vorab geleakt wurden. Bereits in Cannes hatte Heidi Klum ihre Bedenken angesichts einer Aufzeichnung geäußert. Am Ende habe sie sich aber dem Wunsch des Senders gefügt: „Okay, probieren wir es so, wenn ihr das unbedingt in Hollywood machen wollt.“
Vor allem für die Finalisten sei das neue Konzept schwierig gewesen. Heidi beschreibt, dass genau die besondere Energie eines Livefinales verloren gehe: tobende Fans, spontane Emotionen und das Gefühl, dass sich an diesem Abend alles nur um die Kandidaten dreht. „Diese Euphorie verpufft bei den Kandidaten ein bisschen“, räumt die Jurorin ein. (Lesen Sie auch: Heidi Klum Hoppers: Als Hai-Di im neuen…)
Dafür konnte die Produktion in Hollywood mit internationalen Stars glänzen. Heidi schwärmt besonders von den prominenten Gästen: „Es wäre vielleicht schwieriger gewesen, zum Beispiel eine Sharon Stone für einen Tag nach Deutschland zu bekommen.“ In Los Angeles dagegen habe die Hollywood-Ikone „nur aus dem Bett rausrollen“ müssen, um auf die Bühne zu gelangen. Neben Sharon Stone waren unter anderem Nicole Scherzinger, Demi Lovato, Dean Caten und Dan Caten, Adriana Lima sowie Winnie Harlow dabei.
Auch Heidis Mama Erna Klum ist leidenschaftliche GNTM-Guckerin und unterstützt ihre Tochter am Set. Wenn Top-Model Heidi Klum und ihre Mutter Erna, 82, gemeinsam unterwegs sind, sehen sie oft wie beste Freundinnen aus. Doch der Eindruck täuscht, wie Heidi Klum nun in GALA (EVT: 28.5.) erzählt: „Ich bleibe Tochter! Immer. Heute Morgen habe ich zum Beispiel meiner Mom ein Foto geschickt und sie antwortete gleich: ‚Nee, Kind! Die Haare sind viel zu dunkel. Das gefällt mir gar nicht.‘ Meine Mom mag am liebsten, wenn ich so aussehe wie sie: blond und mit Pony.“

© BREUEL-BILD
(Lesen Sie auch: Mechthild Großmann: „Mit Partnerschaft oder Kindern kaum…)
Außerdem verrät Heidi Klum, dass sie früher gemeinsam mit ihrer Mutter in einer Bauchtanzgruppe war: „Das war Fun! Das war bei uns in Bergisch Gladbach voll der Trend. Und dann bekam ich auch direkt ein Kostüm, und ich wurde oft sogar gebucht, zum Beispiel für einen Auftritt in einer Bank.“
Ursprünglich berichtet von: Gala


Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei eilten am 26.05.2026 gegen 16:20 Uhr auf die Autobahn 12. Ein Zeuge meldete, dort solle zwischen den Anschlussstellen Storkow und Fürstenwalde West eine Person in einem Fahrzeug eingeklemmt sein.
Ein Kleintransporter ist dort nach derzeitigen Erkenntnissen auf einen Auflieger einer Sattelzugmaschine am Stauende aufgefahren. Für den 35-jährig…
Quelle: Polizei Brandenburg

Im nordrhein-westfälischen Dinslaken sind drei Kinder teils schwerst verletzt worden, als eine Frau mit ihrem Auto die Gruppe erfasste. Nun ist eines der Kinder tot.

Eine 47 Jahre alte Frau ist in Dinslaken in der Nähe einer Schule mit ihrem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und hat drei Kinder angefahren. Zwei der zwölfjährigen Kinder wurden lebensgefährlich verletzt, eines davon starb im Krankenhaus an den schweren Verletzungen. Das dritte Kind wurde leicht verletzt. Die Kinder waren auf Fahrrädern unterwegs – vermutlich auf dem Weg zur Schule. (Lesen Sie auch: Ausmaß noch Unklar: Tote nach Unglück in…)
Die Autofahrerin erlitt schwere Verletzungen. Sie kam wie die Kinder mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Eine Befragung der Frau sei am Morgen noch nicht möglich gewesen, daher sei der Unfallhergang unklar, sagte ein Polizeisprecher einem DPA-Reporter am Unfallort. Zur Untersuchung war ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam im Einsatz.
Der Unfall hat sich den Angaben zufolge gegen 7.45 Uhr ereignet. Die Frau habe aus zunächst unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Auto verloren und mit dem Wagen die Kinder angefahren. Danach sei das Auto in drei geparkte Wagen hineingeschleudert und habe sie erheblich beschädigt, so der Sprecher. (Lesen Sie auch: Suchbild: Augentest: Finden Sie alle versteckten Gesichter?)
In dem belebten Viertel in der Nähe einer Schule hätten Augenzeugen an einem Kiosk den Unfall verfolgt. Sie würden psychologisch von Opferbetreuern und Notfallseelsorgern betreut.
Die Erstmeldung kam von einem Polizisten, der an der Kreuzung den Verkehr regelte. An der Unfallstelle waren am Morgen neben Auto-Trümmerteilen ein Fahrrad, ein Schuh, ein Schultornister und verlorene Unterlagen zu sehen, wie der Reporter berichtete. (Lesen Sie auch: Suchbild: Augentest: Finden Sie alle versteckten Gesichter?)
Ein Rettungshubschrauber wurde zunächst angefordert, dann aber doch nicht eingesetzt, wie die Polizei berichtete.

Hinweis: Dieser Text wurde nach dem Tod eines Kindes aktualisiert. (Lesen Sie auch: „Nicht mehr hinnehmbar“: Gewerkschaft der Polizei klagt:…)
Ursprünglich berichtet von: Stern


Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Das Motto im Gartenmonat Juni ist sonnenklar. Die ersten süßen Früchte sind reif. Was jetzt auf Klein- und Balkongärtner wartet.

Auch wenn manch Gärtner die kurzen grünen Halme schon nicht mehr sehen kann: Die Rasenpflege ist auch im Juni wichtig, denn das Grün wächst aktuell im Rekordtempo. Als kleine Entschädigung gibt’s die ersten „Homemade“ Naschereien aus dem Hoch- oder Erdbeerbeet. Einige andere Nutzpflanzen und Kräuter brauchen im Juni aber wieder mehr Aufmerksamkeit. Auch die Obstbäume und Hecken sollten bei der Gartenarbeit im Juni nicht vergessen werden. Was es vor dem verdienten Sonnenbad und der deftigen Grillparty noch zu erledigen gibt, erfahren Sie in unserem Überblick.
Für die Rasenpflege geht auch im Juni wieder jede Menge Zeit drauf. Mindestens zweimal pro Woche sollte der Rasenmäher über die Wiese rollen. Zumindest bei denen, die das Grün selbst nutzen möchten. Wer Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere wichtige Insekten erfreuen will, muss nur einmal die Woche ran. Tipp am Rande: Im Juni ist es noch nicht zu spät für eine eigene Wildblumenwiese. Wie Sie eine Wildblumenwiese anlegen und was dabei wichtig ist, erfahren Sie hier. (Lesen Sie auch: Hegen Pflegen: Und: Gartenarbeit im Mai)
Ja, der Schönheitspreis für den akkuratesten Rasenschnitt wird nur inoffiziell verliehen. Trotzdem gehören auch die Rasenkanten an den Beeten und der Terrasse zur Rasenpflege. Natürlich kann man die penibel und zeitraubend mit der Rasenschere stutzen. Deutlich schneller (dafür etwas lauter) erledigt das ein Rasentrimmer. Wer für Ersteres keine Geduld hat und den Trimmer zu laut findet, greift am besten zur Grasschere.
Mit einem frischen und gesunden Snack macht die erste kleine Pause auf dem frisch gemähten Rasen viel mehr Spaß. Doch was gibt’s im Juni eigentlich überhaupt schon zu ernten? Vor allem Gemüse (Anfang Juni), aber auch die ersten Beeren (Mitte/Ende Juni) können jetzt vernascht werden. Vorausgesetzt, sie wurden rechtzeitig gepflanzt.
Obst: Erdbeeren, Heidelbeeren, Sauerkirschen (Lesen Sie auch: Alleinerziehend überlastet? Tipps für Mehr Balance im…)
Gemüse (Auswahl): Radieschen, Karotten, Rhabarber, Spargel (bis 21. Juni), Zucchini, Mangold
Salat (Auswahl): Kopfsalat, Lollo Rosso, Eichblatt
Wer ein kleines Gewächshaus sein Eigen nennt und es für den Anbau nutzt, darf sich im Juni auch schon über die ersten Gurken, Tomaten und Paprika freuen. Im Freiland braucht dieses beliebte Trio noch etwas Zeit, einige Sonnenstunden und viel Pflege. (Lesen Sie auch: Emotionen ordnen mit Dr. Peirano: Wir waren…)
Womit wir bei Punkt 3 der wichtigsten Gartenarbeiten im Juni wären, dem Ausdünnen und Ausgeizen von Gurken- und Tomatenpflanzen. Beide benötigen viel Platz, um sich gut zu entwickeln. Als Faustregel bei den meisten Gurkensorten (hier gibt’s ein 3er Set Schlangengurken im Topf) gilt: Nur die erste Frucht an jedem sechsten Blatt eines Seitentriebs bleibt an der Pflanze. Alle übrigen kleinen Früchte und Seitentriebe können entfernt werden. Etwas einfacher ist es bei den Tomaten: Hier können und sollten alle kleinen Triebe, die sogenannten Geize, entfernt werden, die aus den Gabelungen an Haupt- und Seitentrieben sprießen. Das bedeutet mehr Platz für die kräftigen Triebe und letztlich eine reichere Ernte.

Hecken und Sträucher sind auch in diesem Frühsommer wieder binnen kurzer Zeit ergrünt. Seitdem wachsen die jungen Triebe, was das Zeug hält. Ende Juni wird es höchste Zeit für einen beherzten Formschnitt. Warum? Buchsbaum, Lorbeer und andere immergrüne Formgehölze drosseln im Juli ihr Wachstum. Die Form bleibt also etwas länger erhalten. Wichtig: Suchen Sie die Hecken nach Vogelnestern ab, bevor Sie die Heckenschere ansetzen. Die Brutzeit ist noch nicht vorbei. Aus diesem Grund sind im Juni auch nur moderate Formschnitte erlaubt. Obstbäume haben ihren Pflegeschnitt längst hinter sich. Ein paar Streicheleinheiten schaden aber auch Apfel, Kirsche, Pflaume oder Birne nicht. Befreien Sie die Baumscheiben mit Hand und Hacke von Gräsern und Kräutern. Danach ein paar Schaufeln Rindenmulch einarbeiten und der Ernte im Herbst steht nichts mehr im Weg.
Na sicher. Die gut gefüllten Regentonnen dürfen in längeren Trockenperioden gern nach und nach geleert werden. Vor allem die Obstbäume sind durstig und danken es mit einer besseren Ausbeute bei der Ernte im Spätsommer. Apropos: Damit die auch bei mehrfach tragenden Erdbeeren noch möglichst reichlich ausfällt, kann nach der ersten Ernte mit etwas organischem Dünger nachgeholfen werden. Mit einer scharfen Gartenschere können die Triebspitzen von Lavendel und Rosmarin etwas gestutzt werden, damit die wohlriechenden Pflanzen von unten nicht verkahlen. Wichtig: Blüte abwarten. (Lesen Sie auch: Chillax Abkühlung: Und Badespaß)
Ungenutzter oder schon wieder frei gewordener Platz im Beet kann im Juni ebenfalls noch genutzt werden. Radieschen und Möhren freuen sich auf die zweite Aussaat. Aber auch Mangold, Lauchzwiebeln, Spinat, Rote Bete, Fenchel und Zucchini können im Juni ausgesät werden.
Ursprünglich berichtet von: Stern


Die Bundesbauministerin weiß: Regeln und Vorschriften können Bauherren zur Verzweiflung treiben und Behörden lähmen. Künftig soll es schneller gehen. Die Kommunen haben allerdings einen Einwand.

Wer einen Wohnblock oder ein eigenes Häuschen bauen will, soll künftig schneller ans Ziel kommen. Das Bundeskabinett hat ein neues Baugesetzbuch auf den Weg gebracht, das die kommunale Planung beschleunigen und Wohnungsbau in Gebieten mit Knappheit bevorzugen soll. Verfahren sollen digitalisiert, verkürzt und durchsichtiger werden. Zudem sollen Kommunen neue Hebel gegen sogenannte Schrottimmobilien bekommen und sie bei „extremem Missbrauch“ sogar enteignen können.
Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) verwies bei der Vorstellung der Novelle auf die zuletzt schwachen Zahlen beim Wohnungsbau. 2025 waren nur noch knapp 207.000 Einheiten fertiggestellt worden. Dies sei „ein Arbeitsauftrag“, auch wenn Krisen und Kriege die Lage verschärft hätten, sagte die SPD-Politikerin. „Angesichts dieser Lage dürfen wir nicht in Schockstarre verfallen, wir müssen die Dinge anpacken, die wir beeinflussen können.“
Die Baugesetzgebung sei dabei ein zentraler Hebel, sagte Hubertz. An vielen Stellen seien Regelungen zu kompliziert und zu langsam. Das sogenannte Upgrade des Regelwerks mache „die Bauplanung in Deutschland schneller, digitaler, schlanker und flexibler“. Der Entwurf geht nun ins Parlament und soll laut Hubertz möglichst zu Jahresbeginn 2027 in Kraft treten. (Lesen Sie auch: Schon Chef: Schon 2027: Ex-VW- Diess will…)
Vorrang für Wohnungsbau
Das Baugesetzbuch regelt, wo und wie gebaut werden darf und wie Nutzungskonflikte aufgelöst werden – zum Beispiel, wenn sich Wohnungsbau, der Ausbau von Straßen oder der Schutz von Grünflächen in die Quere kommen. Neu ist, dass Kommunen mit einem angespannten Wohnungsmarkt ein „überragendes öffentliches Interesse“ für den Wohnungsbau erklären können. Dieser habe damit „Vorfahrt“, sagte Hubertz. Sie räumte aber ein, dass immer noch Konflikte mit anderen besonders wichtigen Zielen entstehen könnten, so etwa mit Verteidigung oder dem Ausbau erneuerbarer Energien.
Straffere Umweltprüfung
Projekte sollen insgesamt beschleunigt werden. Die Bauleitplanung soll nach Angaben aus dem Bauministerium künftig in zwei Jahren abgeschlossen werden können – heute dauere das oft fünf, manchmal auch 15 Jahre, sagte Hubertz. (Lesen Sie auch: Rohölverarbeitung verkauft: BP)
Dafür soll die Umweltprüfung schneller werden. Häufiger als bisher soll nur die sogenannte strategische Umweltplanung greifen, ohne eine detaillierte eigene Umweltverträglichkeitsprüfung. Der Schwellenwert werde von 20.000 auf 30.000 Quadratmeter hochgesetzt, sagte Hubertz. Das sei eine „richtig, richtig große Erleichterung“.
Auch die Beteiligung von Bürgern in der Planungsphase soll gestrafft werden: Sie könnte digital und nur noch einstufig ablaufen. Dafür sollen Antragsteller immer transparent einsehen können, wo ihr Vorhaben bei den Behörden gerade steht.
Vorkaufsrecht für Kommunen
Gegen sogenannte Schrottimmobilien – gemeint sind Gebäude, die von den Eigentümern vernachlässigt oder gezielt dem Verfall preisgegeben werden – sollen Städte und Gemeinden leichter vorgehen können. Sie sollen ein Vorkaufsrecht erhalten und „Instandsetzungsgebote“ aussprechen dürfen, also eine Anweisung, das Gebäude zu sanieren. Bei „extremem Missbrauch“ soll auch eine Enteignung möglich werden. (Lesen Sie auch: Rohölverarbeitung verkauft: BP)

Nicht durchsetzen konnte Hubertz ihre Idee, Kommunen ein Vorkaufsrecht einzuräumen, wenn ihnen Immobiliengeschäfte von Kriminellen oder Extremisten bekannt werden. Innerhalb der Bundesregierung habe es „vielfältige Einwände“ gegeben, deshalb stehe das nun nicht mehr im Entwurf, sagte die Sozialdemokratin.
Kommunen warnen vor falschen Erwartungen
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund reagierte grundsätzlich positiv. Der Entwurf gehe in die richtige Richtung, sagte Verbandspräsident Ralph Spiegler der „Rheinischen Post“. Er kritisierte jedoch, dass Kommunen eine Frist von nur zwei Jahren für Bebauungsplanverfahren vorgegeben werde. Das sei praxisfremd und wecke falsche Erwartungen.
Der Deutsche Mieterbund begrüßte den Kabinettsbeschluss. „Insbesondere die vorgesehene Wiederherstellung des kommunalen Vorkaufsrechts in Milieuschutzgebieten ist ein wichtiger Erfolg für alle Mieterinnen und Mieter und ein zentraler Fortschritt im Kampf gegen Verdrängung und steigende Mieten“, erklärte der Verband. (Lesen Sie auch: Kein Geld verschenken: Fünf Tricks für mehr…)
Auch Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer Bauindustrie, betonte, Hubertz habe den richtigen Weg eingeschlagen, auch aus wirtschaftspolitischer Sicht. Der Bau müsse wieder zur Konjunkturlokomotive werden und dafür brauche es „Lust auf Bauen“.
Die Linke bezweifelt, dass die Novelle zu bezahlbarem Wohnraum führe. Vielmehr sei zu befürchten, dass eine Schieflage zugunsten von Investoren gegenüber demokratischen Mitspracherechten und dem Umweltschutz entstehe, sagte Bauexpertin Katalin Gennburg.
Ursprünglich berichtet von: Stern
