Die Weltraumfirma SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk macht nicht besonders viel Umsatz und steckt tief in den roten Zahlen. Dennoch will sie den bisher größten Börsengang über die Bühne bringen.
Symbolbild: Weltraumfirma Musks (Bild: Picsum)
Elon Musks Weltraumfirma SpaceX will bei ihrem Rekord-Börsengang rund 75 Milliarden Dollar einnehmen. Mit einem Ausgabepreis von 135 Dollar strebt das verlustreiche Unternehmen aus dem Stand eine Gesamtbewertung von nahezu 1,8 Billionen Dollar an. Die Zahlen aus dem aktualisierten Börsenprospekt entsprechen den Werten, die zuvor in Medienberichten genannt wurden. (Lesen Sie auch: Weltraumfirma: Musks SpaceX macht Rekord-Börsenpläne offiziell)
Tech-Milliardär und Firmenchef Musk soll mit einem Stimmrechtsanteil von mehr als 80 Prozent auch nach dem Börsengang die volle Kontrolle über SpaceX behalten. Basis dafür sind Aktien mit mehr Stimmrechten.
Die reinen Geschäftszahlen von SpaceX stehen in einem krassen Kontrast zu dem angestrebten Börsenwert. So gab es im vergangenen Jahr rote Zahlen von rund 4,94 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 18,67 Milliarden Dollar (gut 16 Mrd Euro). Ein Grund für das Minus sind die hohen Kosten für die Entwicklung der großen Rakete Starship. (Lesen Sie auch: Künstliche Intelligenz: Trump: Vorab-Zugang zu neuen)
Den Investoren wird die SpaceX-Aktie aber als große Wette auf die Innovationskraft Musks verkauft – ähnlich wie auch bei dem ebenfalls von ihm geführten Elektroautobauer Tesla. Musk spricht von Flügen zum Mars, einer Stadt auf dem Mond und KI-Rechenzentren im All.
SpaceX spielt mit seinen Raketen eine Schlüsselrolle für das amerikanische Raumfahrtprogramm. Das Unternehmen betreibt zudem den Satelliten-Internetdienst Starlink. Musk brachte in SpaceX auch seine KI-Firma xAI samt der Online-Plattform X ein. Der Konzern wurde bei dieser Fusion laut Medienberichten insgesamt mit 1,25 Billionen Dollar bewertet.
Grundsätzlich können Arbeitnehmer Krankheitskosten in der Steuererklärung angeben. Doch die Regeln sind kompliziert. Diese Tabelle verrät, ob Sie profitieren könnten.
Der Staat wünscht sich gesunde Steuerzahler. Ja, wirklich. Denn das Einkommen fitter Arbeitnehmer bieten dem Fiskus auch künftig Aussicht auf Steuereinnahmen daraus. Wer Geld ausgeben muss, um Krankheiten behandeln zu lassen, kann daher im Steuerjargon „außergewöhnlich belastet“ sein. Aber wann ist man das? Und womit genau?
Erste Voraussetzung: Die Kosten für Gesundung wurden von der Krankenkasse oder einer privaten Versicherung nur teilweise oder gar nicht übernommen. Zweitens: Die Maßnahmen wurden von Ärzten oder Heilpraktikern verordnet: per Rezept oder Attest. Mündliche Empfehlungen wie etwa „Machen Sie mehr Sport“ oder „Ernähren Sie sich gesünder“ genügen nicht, um Ausgaben für Fitnessstudio oder Diätprodukte bei der Steuer abzusetzen. Auch die Kosten für rezeptfreie Schmerzmittel aus der Apotheke, etwa gegen Migräne, die Kassen oder Versicherer nicht erstatten, erkennt das Finanzamt allenfalls mit der entsprechenden ärztlichen Verordnung beziehungsweise einem Attest an. (Lesen Sie auch: Steuererklärung: Wie Sie Fitnessstudio und Medikamente von…)
Grundsätzlich können folgende ärztlich verordnete oder attestierte Genesungsaufwendungen steuerlich geltend gemacht werden:
Ärztliche Behandlungen
Heilbäder, Krankengymnastik
Rechnungen von Heilpraktikern oder Homöopathen
Medikamente und Zuzahlungen in der Apotheke
Medizinische Hilfsmittel
Krankenhausaufenthalte
Fahrtkosten zum Arzt, Krankenhaus, Krankengymnastik etc.
Für Arbeitnehmer kann es sich also durchaus lohnen, Rezepte, Atteste, Rechnungen und Quittungen für solche Aufwendungen, die sie innerhalb eines Jahres selbst bezahlt haben, zu sammeln. Die Maßnahmen müssen der Heilung einer Erkrankung dienen, sie erträglicher machen oder deren Folgen lindern.
Steuererklärung: Fallbeispiel Fitnessstudio
Unter Voraussetzungen können also – im Einzelfall – auch Kosten für ein Trainings- oder Fitnessstudio steuerlich geltend gemacht werden: Die Übungen müssen ärztlich verordnet, also medizinisch notwendig sein, und sie müssen von Fachpersonal, etwa Physiotherapeuten, angeleitet und überwacht werden. Und: Die Übungen müssen per Rechnung gesondert ausgewiesen sein. Der Nachweis des Monatsbeitrags für ein Studio genügt nicht. Der Mitgliedsbeitrag in einem Reha-Verein, der seine Kurse in einem Fitnessstudio abhält, hat hingegen Chancen auf steuerliche Anerkennung – wenn die Mitgliedschaft ärztlich verordnet ist. (Lesen Sie auch: Steuererklärung Krankheitskosten: So Sparst Du mit Fitnessstudio)
In der Steuerpraxis zeigt sich: Die Finanzämter prüfen mittlerweile sehr genau die medizinische Notwendigkeit und auch die Maßnahmen. Wenig Chancen auf Anrechenbarkeit haben zum Beispiel Kosten für alternative Behandlungsmethoden, die wissenschaftlich (noch) nicht anerkannt sind. Ein Massagegerät lässt sich ebenfalls nicht absetzen, da es ein Heilmittel ist, das auch von Gesunden genutzt werden kann. Und auch Aufenthalte in Sanatorien oder Klimatherapie am Toten Meer haben in der Regel keine Chance auf steuerliche Anerkennung. In solchen und ähnlichen Fällen wird das Finanzamt Gutachten des Amtsarztes oder des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) einfordern.
Damit nicht genug: Der Wunsch nach gesunden Steuerzahlern hat Grenzen. Der Gesetzgeber hat Einkommenslimits für außergewöhnliche Belastungen festgelegt. Anders gesagt: Krankheitskosten sind bis zu einer gewissen Höhe zumutbar, also steuerlich nicht wirksam.
Wer also als kinderloser Single mehr als 51.130 Euro zu versteuerndes Jahreseinkommen hat, muss außergewöhnliche Belastungen, darunter Krankheitskosten, in Höhe von bis zu sieben Prozent davon, also mindestens rund 3.580 Euro, selbst tragen. Diese sogenannten zumutbaren Belastungen sind für Steuerzahler mit Kindern geringer. Bevor man also den Aufwand rund um Belege und Nachweise betreibt, lohnt sich die individuelle Prozentrechnung: Kommen im Jahr höhere Kosten für außergewöhnliche Belastungen zusammen als die gesetzlich zumutbaren? Das können neben Krankheitskosten auch Pflege- und Kurkosten, behinderungsbedingte Kosten, Bestattungskosten und unter Umständen auch die nicht versicherungsgedeckten Wiederbeschaffungskosten für Hausrat sein – etwa nach einem Wohnungsbrand. (Lesen Sie auch: Steuererklärung Krankheitskosten: So Sparen Sie bei Arzt…)
Es zeigt sich: Das deutsche Einkommensteuerrecht trägt stellenweise sozialstaatliche Züge. Für Arbeitnehmerhaushalte, die es in einem Jahr besonders hart trifft, kann in Summe die Grenze der zumutbaren Belastungen durchaus überschritten sein – und damit ein finanzieller Ausgleich der Härte möglich. Das gilt vor allem für Menschen mit mittleren und niedrigeren Einkommen. Doch es zeigt sich auch: Ohne Steuerberatung oder die Unterstützung durch die Lohnsteuerhilfevereine ist in solchen Fällen eine ordentliche Steuererklärung kaum zu machen.
Grundsätzlich können Arbeitnehmer Krankheitskosten in der Steuererklärung angeben. Doch die Regeln sind kompliziert. Diese Tabelle verrät, ob Sie profitieren könnten.
Der Staat wünscht sich gesunde Steuerzahler. Ja, wirklich. Denn das Einkommen fitter Arbeitnehmer bieten dem Fiskus auch künftig Aussicht auf Steuereinnahmen daraus. Wer Geld ausgeben muss, um Krankheiten behandeln zu lassen, kann daher im Steuerjargon „außergewöhnlich belastet“ sein. Aber wann ist man das? Und womit genau?
Erste Voraussetzung: Die Kosten für Gesundung wurden von der Krankenkasse oder einer privaten Versicherung nur teilweise oder gar nicht übernommen. Zweitens: Die Maßnahmen wurden von Ärzten oder Heilpraktikern verordnet: per Rezept oder Attest. Mündliche Empfehlungen wie etwa „Machen Sie mehr Sport“ oder „Ernähren Sie sich gesünder“ genügen nicht, um Ausgaben für Fitnessstudio oder Diätprodukte bei der Steuer abzusetzen. Auch die Kosten für rezeptfreie Schmerzmittel aus der Apotheke, etwa gegen Migräne, die Kassen oder Versicherer nicht erstatten, erkennt das Finanzamt allenfalls mit der entsprechenden ärztlichen Verordnung beziehungsweise einem Attest an. (Lesen Sie auch: Steuererklärung: Wie Sie Fitnessstudio und Medikamente von…)
Grundsätzlich können folgende ärztlich verordnete oder attestierte Genesungsaufwendungen steuerlich geltend gemacht werden:
Ärztliche Behandlungen
Heilbäder, Krankengymnastik
Rechnungen von Heilpraktikern oder Homöopathen
Medikamente und Zuzahlungen in der Apotheke
Medizinische Hilfsmittel
Krankenhausaufenthalte
Fahrtkosten zum Arzt, Krankenhaus, Krankengymnastik etc.
Für Arbeitnehmer kann es sich also durchaus lohnen, Rezepte, Atteste, Rechnungen und Quittungen für solche Aufwendungen, die sie innerhalb eines Jahres selbst bezahlt haben, zu sammeln. Die Maßnahmen müssen der Heilung einer Erkrankung dienen, sie erträglicher machen oder deren Folgen lindern.
Steuererklärung: Fallbeispiel Fitnessstudio
Unter Voraussetzungen können also – im Einzelfall – auch Kosten für ein Trainings- oder Fitnessstudio steuerlich geltend gemacht werden: Die Übungen müssen ärztlich verordnet, also medizinisch notwendig sein, und sie müssen von Fachpersonal, etwa Physiotherapeuten, angeleitet und überwacht werden. Und: Die Übungen müssen per Rechnung gesondert ausgewiesen sein. Der Nachweis des Monatsbeitrags für ein Studio genügt nicht. Der Mitgliedsbeitrag in einem Reha-Verein, der seine Kurse in einem Fitnessstudio abhält, hat hingegen Chancen auf steuerliche Anerkennung – wenn die Mitgliedschaft ärztlich verordnet ist. (Lesen Sie auch: Steuererklärung Krankheitskosten: So Sparst Du mit Fitnessstudio)
In der Steuerpraxis zeigt sich: Die Finanzämter prüfen mittlerweile sehr genau die medizinische Notwendigkeit und auch die Maßnahmen. Wenig Chancen auf Anrechenbarkeit haben zum Beispiel Kosten für alternative Behandlungsmethoden, die wissenschaftlich (noch) nicht anerkannt sind. Ein Massagegerät lässt sich ebenfalls nicht absetzen, da es ein Heilmittel ist, das auch von Gesunden genutzt werden kann. Und auch Aufenthalte in Sanatorien oder Klimatherapie am Toten Meer haben in der Regel keine Chance auf steuerliche Anerkennung. In solchen und ähnlichen Fällen wird das Finanzamt Gutachten des Amtsarztes oder des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) einfordern.
Damit nicht genug: Der Wunsch nach gesunden Steuerzahlern hat Grenzen. Der Gesetzgeber hat Einkommenslimits für außergewöhnliche Belastungen festgelegt. Anders gesagt: Krankheitskosten sind bis zu einer gewissen Höhe zumutbar, also steuerlich nicht wirksam.
Wer also als kinderloser Single mehr als 51.130 Euro zu versteuerndes Jahreseinkommen hat, muss außergewöhnliche Belastungen, darunter Krankheitskosten, in Höhe von bis zu sieben Prozent davon, also mindestens rund 3.580 Euro, selbst tragen. Diese sogenannten zumutbaren Belastungen sind für Steuerzahler mit Kindern geringer. Bevor man also den Aufwand rund um Belege und Nachweise betreibt, lohnt sich die individuelle Prozentrechnung: Kommen im Jahr höhere Kosten für außergewöhnliche Belastungen zusammen als die gesetzlich zumutbaren? Das können neben Krankheitskosten auch Pflege- und Kurkosten, behinderungsbedingte Kosten, Bestattungskosten und unter Umständen auch die nicht versicherungsgedeckten Wiederbeschaffungskosten für Hausrat sein – etwa nach einem Wohnungsbrand. (Lesen Sie auch: Steuererklärung Krankheitskosten: So Sparen Sie bei Arzt…)
Es zeigt sich: Das deutsche Einkommensteuerrecht trägt stellenweise sozialstaatliche Züge. Für Arbeitnehmerhaushalte, die es in einem Jahr besonders hart trifft, kann in Summe die Grenze der zumutbaren Belastungen durchaus überschritten sein – und damit ein finanzieller Ausgleich der Härte möglich. Das gilt vor allem für Menschen mit mittleren und niedrigeren Einkommen. Doch es zeigt sich auch: Ohne Steuerberatung oder die Unterstützung durch die Lohnsteuerhilfevereine ist in solchen Fällen eine ordentliche Steuererklärung kaum zu machen.
Hexen, die mit ihrer Magie aufwachsen, sind im Fantasy-Genre eine Sache. Hexen, die ihre Kräfte erst später entdecken und mit diesen dann umzugehen lernen müssen, eine andere – und eben diese stehen in „Witch Season“ im Mittelpunkt, dem ersten Band der geplanten „Broken Coven“-Romanreihe von Juli…
quot;The End Of Oak Street" mit Anne Hathaway und Ewan McGregor“>filmstarts.de/nachrichten/1000207041.html“>Originalartikel veröffentlicht auf Filmstarts
Laut Patientenanwalt Gerhard Jelinek gibt es in Wien „zu wenige Kassenärzte“. Beim Thema Gastpatientinnen und -patienten forderte er Lösungen von der Politik
Quelle: personal-hat-mit-gastpatienten-zu-tun?ref=rss“ target=“_blank“ rel=“nofollow“>Der Standard
Kalifornien wählt die Nachfolge des demokratischen Gouverneurs Gavin Newsom. Laut vorläufigen Resultaten qualifiziert sich neben Hilton auch der ehemalige demokratische Gesundheitsminister Xavier Becerra für die entscheidende Runde.
Mit einem Wort schrieb Regina Zindler TV-Geschichte: Aus ihrem „Maschendrahtzaun“ machte Stefan Raab einen Kult-Hit. Nun ist sie gestorben.
Symbolbild: Regina Zindler (Bild: Picsum)
Regina Zindler ist tot. Die Sächsin, die 1999 mit einem einzigen Wort zur Kultfigur des deutschen Fernsehens wurde, starb bereits am 5. Mai 2026 in ihrer Heimatstadt Zwickau. Sie wurde 78 Jahre alt. Wie die „Bild“ berichtet, erlag Zindler einer schweren Krebserkrankung. Aus ihrem Ausspruch „Maschendrahtzaun“ hatte Stefan Raab, 59, 1999 einen großen Hit gemacht. (Lesen Sie auch: Michael Naseband: Ehefrau Tanja (†46) „ist in…)
Regina Zindler wurde durch „Maschendrahtzaun“ berühmt
Begonnen hatte Zindlers ungewöhnliche Karriere vor einem Fernsehgericht. 1999 trat sie gemeinsam mit ihrem Nachbarn Gerd Trommer aus dem sächsischen Auerbach in der Sat.1-Show „Richterin Barbara Salesch“ auf. Der Streitpunkt: ein Knallerbsenstrauch, der nach Zindlers Ansicht zu dicht an ihrem Maschendrahtzaun wuchs. Die Klage wurde abgewiesen.
Doch nicht der Fall selbst sorgte für Aufsehen, sondern die Art, wie Zindler im breiten sächsischen Dialekt das Wort „Maschendrahtzaun“ aussprach. Raab griff die Szene in seiner Sendung „TV total“ auf und schnitt Zindlers markantes „Maschendrahtzaun“ in einen eigens produzierten Song. Der Erfolg war enorm: Das Lied stieg Ende November 1999 auf Platz eins der deutschen Charts ein und behauptete die Spitze mehrere Wochen in Folge.
Rund eine Million Mal verkaufte sich der Titel, in Deutschland gab es dreimal Gold, in Österreich Platin. Für Raab blieb es der einzige Nummer-eins-Hit als Interpret. Zindler selbst erhielt einen freiwilligen Anteil von zehn Pfennig pro verkaufter CD. (Lesen Sie auch: Anreise Kader: Zur WM: DFB- Fliegt nach…)
Ruhm wurde zur Belastung
Der plötzliche Rummel hatte für Zindler auch eine dunkle Seite. Schaulustige belagerten ihr Grundstück, stahlen Stücke ihres Zauns und beschädigten ihr Eigentum. Dem Druck hielt sie nicht stand: Mit ihrem Mann zog sie zwischenzeitlich nach Berlin, ehe das Paar später nach Sachsen zurückkehrte. Dort lebte Zindler bis zuletzt zurückgezogen. Mit Raab hatte sie inzwischen Frieden geschlossen. „Auf den Herrn Raab bin ich nicht mehr böse. Der hat ja nur sein Lied gemacht. Ich hab damals mein Einverständnis gegeben“, erklärte sie der „Bild“ 2014.
Ihre Urne wurde dem Bericht zufolge am vergangenen Freitag in einem anonymen Gemeinschaftsgrab auf dem Zwickauer Hauptfriedhof beigesetzt. So habe es Zindler selbst gewünscht. Ihr Ehemann pflegte sie bis zuletzt zu Hause. (Lesen Sie auch: Toni Garrn mit neuem Partner: Turtelnd bei…)
Sechs Kühe sorgen in einer Klinik in Nordhessen für Aufregung: Sie marschieren in die Notaufnahme und sogar ins Treppenhaus des Krankenhauses. Wie der tierische Ausflug endete.
Symbolbild: Tierischer Einsatz (Bild: Picsum)
Tierischer Einsatz in einem Krankenhaus: Sechs ausgebüxte Kühe sind in die Notaufnahme der Kreisklinik Wolfhagen in Nordhessen spaziert. Wie die Polizei mitteilte, waren acht freilaufende Tiere auf Wanderschaft in Richtung Krankenhaus. Ein Passant alarmierte deswegen am Morgen die Polizei. (Lesen Sie auch: Frühere Monarchin: Dänische Königin Margrethe II. aus…)
Helfer konnten demnach zwei der Kühe auf dem Parkplatz der Klinik festsetzen. Sechs Tiere marschierten allerdings in das Gebäude. Sie gelangten laut Polizei durch die mit einem Bewegungsmelder versehene Tür zur Notaufnahme hinein. Anschließend seien sie sogar durch das Treppenhaus in den zweiten Stock gelaufen, hieß es.
Der Besitzer konnte die tierischen Besucher laut Mitteilung gemeinsam mit der Polizei und Helfern schnell dingfest machen und wieder nach draußen bringen. Mit einem Treibwagen sei es für die Ausreißer dann zurück auf ihre rund einen Kilometer entfernte Weide gegangen.
Verletzt wurden den Angaben zufolge weder Menschen noch die Tiere. Allerdings hätten die Tiere offenbar angesichts der eigenen Aufregung verschiedene Ausscheidungen im Krankenhaus hinterlassen, hieß es. „Ob die Kühe der Klinik tatsächlich einen Besuch abstatten wollten oder sich nur verirrt hatten, bleibt wohl das Geheimnis der Vierbeiner“, schloss die Polizei. (Lesen Sie auch: Wildschwein Einkaufszentrum: Tierischer Besuch in Berlin!)
Lieferdienste statt Einkaufsbummel: Die Menschen in Deutschland kaufen immer mehr online. In einigen Warengruppen ist die Bestellung im Internet längst Standard – nicht nur aus Bequemlichkeit.
Symbolbild: Kaufverhalten Mehr (Bild: Picsum)
Während viele Verbraucher beim Einkaufen in Geschäften sparen, sitzt das Geld beim Onlineshopping offenkundig lockerer. Die Menschen in Deutschland kaufen häufiger und mehr im Internet. Das zeigt der aktuelle Online-Monitor des Handelsverbands Deutschland (HDE). Immer öfter kommen dabei KI-Assistenten zum Einsatz, etwa um Preise zu vergleichen.
„Der Onlinehandel kann sich ein Stück weit von der schlechten Umsatzentwicklung im Einzelhandel abkoppeln“, sagte der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp. Laut Verbandsprognose dürften die Online-Umsätze in Deutschland 2026 nominal um 4,3 Prozent steigen. Im stationären Handel wird nur ein Plus von 1,6 Prozent erwartet.
Der HDE führt den starken Zulauf online auch darauf zurück, dass ältere Nutzer öfter im Internet kaufen. Bei den über 55-Jährigen sei die Zahl der Onlineshopper 2025 mit einem Zuwachs von 3,1 Prozent überdurchschnittlich stark gestiegen. (Lesen Sie auch: Tarifverhandlungen Verdi: Kündigt)
Deutlich mehr Lebensmittel und Drogeriewaren online bestellt
2025 wurden hierzulande laut HDE online gut 92 Milliarden Euro mit Neuwaren umgesetzt – knapp 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Prozentual war der Anstieg damit deutlich größer als stationär. Besonders kräftig wuchs der Umsatz mit Produkten des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel und Drogeriewaren (plus 10,4 Prozent), weil Verbraucher zunehmend online bestellen – zum Beispiel bei Lieferdiensten. Bei Elektronik oder Mode liegt der Online-Anteil jedoch deutlich höher.
Laut HDE-Konsumbarometer, einer monatlichen Haushaltsbefragung, hat sich die Verbraucherstimmung zwar leicht verbessert, bleibt aber schwach.
Warum ist der Onlinehandel davon offensichtlich weniger betroffen? „Den Konsumenten ist ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis derzeit besonders wichtig“, sagt E-Commerce-Expertin Karolin Junker de Neui von der Digitalberatung Etribes. Dieses Bedürfnis lasse sich online besser erfüllen. „Dort ist es einfacher, den günstigsten Preis zu finden.“ Sie sieht beim Onlinekauf weitere Vorteile wie die größere Produktauswahl sowie Bequemlichkeit. „Der Weg in die Innenstadt kostet Zeit und Geld.“ (Lesen Sie auch: Wirtschaftskonferenz Merz: Warnt)
„Ende des klassischen Einkaufsbummels“
Das spiegeln auch Umfragedaten wider. Bei Bekleidung und Schuhen kaufen bereits 65 Prozent überwiegend online und gehen nur noch selten in den Laden, wie eine repräsentative Erhebung des Instituts Appinio zeigt. Bei Elektronik und Handys liegt der Anteil bei 58 Prozent, bei Haushaltsgeräten und Technik bei 54 Prozent. Junker de Neui sieht ein „Ende des klassischen Einkaufsbummels“ für bestimmte Warengruppen. Für die Umfrage wurden im April 1.000 Menschen zwischen 15 und 65 Jahren befragt.
Die Ausgaben für Konsumgüter verteilen sich inzwischen fast zu gleichen Teilen auf online und stationär – mit wachsendem Anteil für das Internet. So gaben 50 Prozent an, häufiger online einzukaufen als im Vorjahr, ähnlich viele gleich oft. Was Kunden davon abhält, dies noch öfter zu machen? Am häufigsten genannt werden fehlende Möglichkeiten zum Anfassen und Anprobieren (73 Prozent), komplizierte Retouren (67 Prozent) und zu lange Lieferzeiten (60 Prozent).
Den stärksten Einfluss auf die Wahl eines Onlineshops hat laut Appinio der günstigste Preis. Wichtig sind den Kunden außerdem Lieferzeit und Verfügbarkeit, Werbeaktionen und Rabatte sowie Bewertungen anderer Kunden. Allerdings vertrauen sechs von zehn Befragten einem KI-Assistenten bereits mehr als einer klassischen Kundenrezension.
Künstliche Intelligenz spielt beim Onlinekauf eine immer größere Rolle. Konsumenten nutzen sie vor allem zum Sparen. 60 Prozent wünschen sich, dass KI die Preise optimiert. Die Kontrolle abgeben wollen viele jedoch nicht. 60 Prozent lehnen autonome Käufe ab. Auch bei Alltagsprodukten wie Waschmittel will jeder Zweite jede Entscheidung selbst treffen.
„Es gab auch Zeiten, da konnte sich niemand vorstellen, Lebensmittel nach Hause liefern zu lassen“, sagt Expertin Junker de Neui. Sie erwartet, dass die Offenheit der Konsumenten weiter wächst.