Sie hatten Glück im Spiel – und bleiben unbekannt: Zwei Lotto-Gewinner aus Mecklenburg-Vorpommern geben sich nicht zu erkennen, um viel Geld und ein Auto abzuholen.
Symbolbild: Mecklenburg Vorpommern (Bild: Picsum)
Da würden viele gerne tauschen: Glücksspieler aus Mecklenburg-Vorpommern haben im Lotto 250.000 Euro und ein Auto gewonnen. Doch der oder die glücklichen Gewinner halten sich noch bedeckt. Bisher hat niemand die Preise für sich reklamiert, teilte Lotto Mecklenburg-Vorpommern mit. (Lesen Sie auch: Mecklenburg-Vorpommern: Lotto-Glückspilze holen ihre Gewinne)
Die Lotterie ging nun sogar an die Öffentlichkeit, um die Unbekannten zu motivieren. „Gewinnerin oder Gewinner gesucht“ ist die Mitteilung überschrieben. Demnach geht es um die Geldsumme von 250.000 Euro und einen VW ID. Polo.
Lotto-Gewinner haben noch Jahre Zeit
Die Gewinnzahlen für die Viertelmillion Euro wurden bereits im Januar in einer Fernsehsendung verkündet. Doch auch nach fünf Monaten hat sich der Inhaber des Loses mit den Gewinnzahlen 1-4-5-9-3-3-8 nicht gemeldet. Dabei hatte er riesiges Glück: Nach Angaben der Lotterie lag die Wahrscheinlichkeit für diesen Gewinn bei eins zu zwei Millionen. Bekannt ist bisher nur, dass das Los in einer Annahmestelle im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ausgestellt wurde. (Lesen Sie auch: Platt Snacken: „Kuddelmuddel“ ist Plattdeutsches Wort)
Der Gewinn des Autos liegt noch nicht so lange zurück. In diesem Fall handelte es sich um den Hauptgewinn der Muttertags-Sonderauslosung vor dreieinhalb Wochen. Ausgelobt waren ein original restaurierter VW Käfer 1303 LS Cabriolet inkl. Tankgutschein und Anreisepauschale, zehn VW ID. Polo sowie 150 x 1.000 Euro. Siebenmal wurde der Geldgewinn verteilt, drei Lottospieler durften sich über den Polo freuen. Einer von ihnen, der sein Los in Rostock gekauft hat, hat sich allerdings immer noch nicht gemeldet.
Allerdings bleibt auch noch einige Zeit, um den Gewinn zu reklamieren. Die Frist, innerhalb derer sich die Glückspilze melden müssen, beträgt drei Jahre. Zeit genug also, um sich noch einmal auf die Suche nach dem Los zu machen. Danach wandern die nicht abgeholten Gewinne in den Topf für Sonderauslosungen, können also von einem anderen Lottospieler gewonnen werden. (Lesen Sie auch: Platt Snacken: „Kuddelmuddel“ ist Plattdeutsches Wort)
Sie hatten Glück im Spiel – und bleiben unbekannt: Zwei Lotto-Gewinner aus Mecklenburg-Vorpommern geben sich nicht zu erkennen, um viel Geld und ein Auto abzuholen.
Symbolbild: Mecklenburg Vorpommern (Bild: Picsum)
Da würden viele gerne tauschen: Glücksspieler aus Mecklenburg-Vorpommern haben im Lotto 250.000 Euro und ein Auto gewonnen. Doch der oder die glücklichen Gewinner halten sich noch bedeckt. Bisher hat niemand die Preise für sich reklamiert, teilte Lotto Mecklenburg-Vorpommern mit. (Lesen Sie auch: Mecklenburg-Vorpommern: Lotto-Glückspilze holen ihre Gewinne)
Die Lotterie ging nun sogar an die Öffentlichkeit, um die Unbekannten zu motivieren. „Gewinnerin oder Gewinner gesucht“ ist die Mitteilung überschrieben. Demnach geht es um die Geldsumme von 250.000 Euro und einen VW ID. Polo.
Lotto-Gewinner haben noch Jahre Zeit
Die Gewinnzahlen für die Viertelmillion Euro wurden bereits im Januar in einer Fernsehsendung verkündet. Doch auch nach fünf Monaten hat sich der Inhaber des Loses mit den Gewinnzahlen 1-4-5-9-3-3-8 nicht gemeldet. Dabei hatte er riesiges Glück: Nach Angaben der Lotterie lag die Wahrscheinlichkeit für diesen Gewinn bei eins zu zwei Millionen. Bekannt ist bisher nur, dass das Los in einer Annahmestelle im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ausgestellt wurde. (Lesen Sie auch: Platt Snacken: „Kuddelmuddel“ ist Plattdeutsches Wort)
Der Gewinn des Autos liegt noch nicht so lange zurück. In diesem Fall handelte es sich um den Hauptgewinn der Muttertags-Sonderauslosung vor dreieinhalb Wochen. Ausgelobt waren ein original restaurierter VW Käfer 1303 LS Cabriolet inkl. Tankgutschein und Anreisepauschale, zehn VW ID. Polo sowie 150 x 1.000 Euro. Siebenmal wurde der Geldgewinn verteilt, drei Lottospieler durften sich über den Polo freuen. Einer von ihnen, der sein Los in Rostock gekauft hat, hat sich allerdings immer noch nicht gemeldet.
Allerdings bleibt auch noch einige Zeit, um den Gewinn zu reklamieren. Die Frist, innerhalb derer sich die Glückspilze melden müssen, beträgt drei Jahre. Zeit genug also, um sich noch einmal auf die Suche nach dem Los zu machen. Danach wandern die nicht abgeholten Gewinne in den Topf für Sonderauslosungen, können also von einem anderen Lottospieler gewonnen werden. (Lesen Sie auch: Platt Snacken: „Kuddelmuddel“ ist Plattdeutsches Wort)
Die Weltraumfirma SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk macht nicht besonders viel Umsatz und steckt tief in den roten Zahlen. Dennoch will sie den bisher größten Börsengang über die Bühne bringen.
Symbolbild: Weltraumfirma Musks (Bild: Picsum)
Elon Musks Weltraumfirma SpaceX will bei ihrem Rekord-Börsengang rund 75 Milliarden Dollar einnehmen. Mit einem Ausgabepreis von 135 Dollar strebt das verlustreiche Unternehmen aus dem Stand eine Gesamtbewertung von nahezu 1,8 Billionen Dollar an. Die Zahlen aus dem aktualisierten Börsenprospekt entsprechen den Werten, die zuvor in Medienberichten genannt wurden. (Lesen Sie auch: Weltraumfirma: Musks SpaceX macht Rekord-Börsenpläne offiziell)
Tech-Milliardär und Firmenchef Musk soll mit einem Stimmrechtsanteil von mehr als 80 Prozent auch nach dem Börsengang die volle Kontrolle über SpaceX behalten. Basis dafür sind Aktien mit mehr Stimmrechten.
Die reinen Geschäftszahlen von SpaceX stehen in einem krassen Kontrast zu dem angestrebten Börsenwert. So gab es im vergangenen Jahr rote Zahlen von rund 4,94 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 18,67 Milliarden Dollar (gut 16 Mrd Euro). Ein Grund für das Minus sind die hohen Kosten für die Entwicklung der großen Rakete Starship. (Lesen Sie auch: Künstliche Intelligenz: Trump: Vorab-Zugang zu neuen)
Den Investoren wird die SpaceX-Aktie aber als große Wette auf die Innovationskraft Musks verkauft – ähnlich wie auch bei dem ebenfalls von ihm geführten Elektroautobauer Tesla. Musk spricht von Flügen zum Mars, einer Stadt auf dem Mond und KI-Rechenzentren im All.
SpaceX spielt mit seinen Raketen eine Schlüsselrolle für das amerikanische Raumfahrtprogramm. Das Unternehmen betreibt zudem den Satelliten-Internetdienst Starlink. Musk brachte in SpaceX auch seine KI-Firma xAI samt der Online-Plattform X ein. Der Konzern wurde bei dieser Fusion laut Medienberichten insgesamt mit 1,25 Billionen Dollar bewertet.
Die Weltraumfirma SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk macht nicht besonders viel Umsatz und steckt tief in den roten Zahlen. Dennoch will sie den bisher größten Börsengang über die Bühne bringen.
Symbolbild: Weltraumfirma Musks (Bild: Picsum)
Elon Musks Weltraumfirma SpaceX will bei ihrem Rekord-Börsengang rund 75 Milliarden Dollar einnehmen. Mit einem Ausgabepreis von 135 Dollar strebt das verlustreiche Unternehmen aus dem Stand eine Gesamtbewertung von nahezu 1,8 Billionen Dollar an. Die Zahlen aus dem aktualisierten Börsenprospekt entsprechen den Werten, die zuvor in Medienberichten genannt wurden. (Lesen Sie auch: Weltraumfirma: Musks SpaceX macht Rekord-Börsenpläne offiziell)
Tech-Milliardär und Firmenchef Musk soll mit einem Stimmrechtsanteil von mehr als 80 Prozent auch nach dem Börsengang die volle Kontrolle über SpaceX behalten. Basis dafür sind Aktien mit mehr Stimmrechten.
Die reinen Geschäftszahlen von SpaceX stehen in einem krassen Kontrast zu dem angestrebten Börsenwert. So gab es im vergangenen Jahr rote Zahlen von rund 4,94 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 18,67 Milliarden Dollar (gut 16 Mrd Euro). Ein Grund für das Minus sind die hohen Kosten für die Entwicklung der großen Rakete Starship. (Lesen Sie auch: Künstliche Intelligenz: Trump: Vorab-Zugang zu neuen)
Den Investoren wird die SpaceX-Aktie aber als große Wette auf die Innovationskraft Musks verkauft – ähnlich wie auch bei dem ebenfalls von ihm geführten Elektroautobauer Tesla. Musk spricht von Flügen zum Mars, einer Stadt auf dem Mond und KI-Rechenzentren im All.
SpaceX spielt mit seinen Raketen eine Schlüsselrolle für das amerikanische Raumfahrtprogramm. Das Unternehmen betreibt zudem den Satelliten-Internetdienst Starlink. Musk brachte in SpaceX auch seine KI-Firma xAI samt der Online-Plattform X ein. Der Konzern wurde bei dieser Fusion laut Medienberichten insgesamt mit 1,25 Billionen Dollar bewertet.
Grundsätzlich können Arbeitnehmer Krankheitskosten in der Steuererklärung angeben. Doch die Regeln sind kompliziert. Diese Tabelle verrät, ob Sie profitieren könnten.
Der Staat wünscht sich gesunde Steuerzahler. Ja, wirklich. Denn das Einkommen fitter Arbeitnehmer bieten dem Fiskus auch künftig Aussicht auf Steuereinnahmen daraus. Wer Geld ausgeben muss, um Krankheiten behandeln zu lassen, kann daher im Steuerjargon „außergewöhnlich belastet“ sein. Aber wann ist man das? Und womit genau?
Erste Voraussetzung: Die Kosten für Gesundung wurden von der Krankenkasse oder einer privaten Versicherung nur teilweise oder gar nicht übernommen. Zweitens: Die Maßnahmen wurden von Ärzten oder Heilpraktikern verordnet: per Rezept oder Attest. Mündliche Empfehlungen wie etwa „Machen Sie mehr Sport“ oder „Ernähren Sie sich gesünder“ genügen nicht, um Ausgaben für Fitnessstudio oder Diätprodukte bei der Steuer abzusetzen. Auch die Kosten für rezeptfreie Schmerzmittel aus der Apotheke, etwa gegen Migräne, die Kassen oder Versicherer nicht erstatten, erkennt das Finanzamt allenfalls mit der entsprechenden ärztlichen Verordnung beziehungsweise einem Attest an. (Lesen Sie auch: Steuererklärung: Wie Sie Fitnessstudio und Medikamente von…)
Grundsätzlich können folgende ärztlich verordnete oder attestierte Genesungsaufwendungen steuerlich geltend gemacht werden:
Ärztliche Behandlungen
Heilbäder, Krankengymnastik
Rechnungen von Heilpraktikern oder Homöopathen
Medikamente und Zuzahlungen in der Apotheke
Medizinische Hilfsmittel
Krankenhausaufenthalte
Fahrtkosten zum Arzt, Krankenhaus, Krankengymnastik etc.
Für Arbeitnehmer kann es sich also durchaus lohnen, Rezepte, Atteste, Rechnungen und Quittungen für solche Aufwendungen, die sie innerhalb eines Jahres selbst bezahlt haben, zu sammeln. Die Maßnahmen müssen der Heilung einer Erkrankung dienen, sie erträglicher machen oder deren Folgen lindern.
Steuererklärung: Fallbeispiel Fitnessstudio
Unter Voraussetzungen können also – im Einzelfall – auch Kosten für ein Trainings- oder Fitnessstudio steuerlich geltend gemacht werden: Die Übungen müssen ärztlich verordnet, also medizinisch notwendig sein, und sie müssen von Fachpersonal, etwa Physiotherapeuten, angeleitet und überwacht werden. Und: Die Übungen müssen per Rechnung gesondert ausgewiesen sein. Der Nachweis des Monatsbeitrags für ein Studio genügt nicht. Der Mitgliedsbeitrag in einem Reha-Verein, der seine Kurse in einem Fitnessstudio abhält, hat hingegen Chancen auf steuerliche Anerkennung – wenn die Mitgliedschaft ärztlich verordnet ist. (Lesen Sie auch: Steuererklärung Krankheitskosten: So Sparst Du mit Fitnessstudio)
In der Steuerpraxis zeigt sich: Die Finanzämter prüfen mittlerweile sehr genau die medizinische Notwendigkeit und auch die Maßnahmen. Wenig Chancen auf Anrechenbarkeit haben zum Beispiel Kosten für alternative Behandlungsmethoden, die wissenschaftlich (noch) nicht anerkannt sind. Ein Massagegerät lässt sich ebenfalls nicht absetzen, da es ein Heilmittel ist, das auch von Gesunden genutzt werden kann. Und auch Aufenthalte in Sanatorien oder Klimatherapie am Toten Meer haben in der Regel keine Chance auf steuerliche Anerkennung. In solchen und ähnlichen Fällen wird das Finanzamt Gutachten des Amtsarztes oder des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) einfordern.
Damit nicht genug: Der Wunsch nach gesunden Steuerzahlern hat Grenzen. Der Gesetzgeber hat Einkommenslimits für außergewöhnliche Belastungen festgelegt. Anders gesagt: Krankheitskosten sind bis zu einer gewissen Höhe zumutbar, also steuerlich nicht wirksam.
Wer also als kinderloser Single mehr als 51.130 Euro zu versteuerndes Jahreseinkommen hat, muss außergewöhnliche Belastungen, darunter Krankheitskosten, in Höhe von bis zu sieben Prozent davon, also mindestens rund 3.580 Euro, selbst tragen. Diese sogenannten zumutbaren Belastungen sind für Steuerzahler mit Kindern geringer. Bevor man also den Aufwand rund um Belege und Nachweise betreibt, lohnt sich die individuelle Prozentrechnung: Kommen im Jahr höhere Kosten für außergewöhnliche Belastungen zusammen als die gesetzlich zumutbaren? Das können neben Krankheitskosten auch Pflege- und Kurkosten, behinderungsbedingte Kosten, Bestattungskosten und unter Umständen auch die nicht versicherungsgedeckten Wiederbeschaffungskosten für Hausrat sein – etwa nach einem Wohnungsbrand. (Lesen Sie auch: Steuererklärung Krankheitskosten: So Sparen Sie bei Arzt…)
Es zeigt sich: Das deutsche Einkommensteuerrecht trägt stellenweise sozialstaatliche Züge. Für Arbeitnehmerhaushalte, die es in einem Jahr besonders hart trifft, kann in Summe die Grenze der zumutbaren Belastungen durchaus überschritten sein – und damit ein finanzieller Ausgleich der Härte möglich. Das gilt vor allem für Menschen mit mittleren und niedrigeren Einkommen. Doch es zeigt sich auch: Ohne Steuerberatung oder die Unterstützung durch die Lohnsteuerhilfevereine ist in solchen Fällen eine ordentliche Steuererklärung kaum zu machen.
Grundsätzlich können Arbeitnehmer Krankheitskosten in der Steuererklärung angeben. Doch die Regeln sind kompliziert. Diese Tabelle verrät, ob Sie profitieren könnten.
Der Staat wünscht sich gesunde Steuerzahler. Ja, wirklich. Denn das Einkommen fitter Arbeitnehmer bieten dem Fiskus auch künftig Aussicht auf Steuereinnahmen daraus. Wer Geld ausgeben muss, um Krankheiten behandeln zu lassen, kann daher im Steuerjargon „außergewöhnlich belastet“ sein. Aber wann ist man das? Und womit genau?
Erste Voraussetzung: Die Kosten für Gesundung wurden von der Krankenkasse oder einer privaten Versicherung nur teilweise oder gar nicht übernommen. Zweitens: Die Maßnahmen wurden von Ärzten oder Heilpraktikern verordnet: per Rezept oder Attest. Mündliche Empfehlungen wie etwa „Machen Sie mehr Sport“ oder „Ernähren Sie sich gesünder“ genügen nicht, um Ausgaben für Fitnessstudio oder Diätprodukte bei der Steuer abzusetzen. Auch die Kosten für rezeptfreie Schmerzmittel aus der Apotheke, etwa gegen Migräne, die Kassen oder Versicherer nicht erstatten, erkennt das Finanzamt allenfalls mit der entsprechenden ärztlichen Verordnung beziehungsweise einem Attest an. (Lesen Sie auch: Steuererklärung: Wie Sie Fitnessstudio und Medikamente von…)
Grundsätzlich können folgende ärztlich verordnete oder attestierte Genesungsaufwendungen steuerlich geltend gemacht werden:
Ärztliche Behandlungen
Heilbäder, Krankengymnastik
Rechnungen von Heilpraktikern oder Homöopathen
Medikamente und Zuzahlungen in der Apotheke
Medizinische Hilfsmittel
Krankenhausaufenthalte
Fahrtkosten zum Arzt, Krankenhaus, Krankengymnastik etc.
Für Arbeitnehmer kann es sich also durchaus lohnen, Rezepte, Atteste, Rechnungen und Quittungen für solche Aufwendungen, die sie innerhalb eines Jahres selbst bezahlt haben, zu sammeln. Die Maßnahmen müssen der Heilung einer Erkrankung dienen, sie erträglicher machen oder deren Folgen lindern.
Steuererklärung: Fallbeispiel Fitnessstudio
Unter Voraussetzungen können also – im Einzelfall – auch Kosten für ein Trainings- oder Fitnessstudio steuerlich geltend gemacht werden: Die Übungen müssen ärztlich verordnet, also medizinisch notwendig sein, und sie müssen von Fachpersonal, etwa Physiotherapeuten, angeleitet und überwacht werden. Und: Die Übungen müssen per Rechnung gesondert ausgewiesen sein. Der Nachweis des Monatsbeitrags für ein Studio genügt nicht. Der Mitgliedsbeitrag in einem Reha-Verein, der seine Kurse in einem Fitnessstudio abhält, hat hingegen Chancen auf steuerliche Anerkennung – wenn die Mitgliedschaft ärztlich verordnet ist. (Lesen Sie auch: Steuererklärung Krankheitskosten: So Sparst Du mit Fitnessstudio)
In der Steuerpraxis zeigt sich: Die Finanzämter prüfen mittlerweile sehr genau die medizinische Notwendigkeit und auch die Maßnahmen. Wenig Chancen auf Anrechenbarkeit haben zum Beispiel Kosten für alternative Behandlungsmethoden, die wissenschaftlich (noch) nicht anerkannt sind. Ein Massagegerät lässt sich ebenfalls nicht absetzen, da es ein Heilmittel ist, das auch von Gesunden genutzt werden kann. Und auch Aufenthalte in Sanatorien oder Klimatherapie am Toten Meer haben in der Regel keine Chance auf steuerliche Anerkennung. In solchen und ähnlichen Fällen wird das Finanzamt Gutachten des Amtsarztes oder des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) einfordern.
Damit nicht genug: Der Wunsch nach gesunden Steuerzahlern hat Grenzen. Der Gesetzgeber hat Einkommenslimits für außergewöhnliche Belastungen festgelegt. Anders gesagt: Krankheitskosten sind bis zu einer gewissen Höhe zumutbar, also steuerlich nicht wirksam.
Wer also als kinderloser Single mehr als 51.130 Euro zu versteuerndes Jahreseinkommen hat, muss außergewöhnliche Belastungen, darunter Krankheitskosten, in Höhe von bis zu sieben Prozent davon, also mindestens rund 3.580 Euro, selbst tragen. Diese sogenannten zumutbaren Belastungen sind für Steuerzahler mit Kindern geringer. Bevor man also den Aufwand rund um Belege und Nachweise betreibt, lohnt sich die individuelle Prozentrechnung: Kommen im Jahr höhere Kosten für außergewöhnliche Belastungen zusammen als die gesetzlich zumutbaren? Das können neben Krankheitskosten auch Pflege- und Kurkosten, behinderungsbedingte Kosten, Bestattungskosten und unter Umständen auch die nicht versicherungsgedeckten Wiederbeschaffungskosten für Hausrat sein – etwa nach einem Wohnungsbrand. (Lesen Sie auch: Steuererklärung Krankheitskosten: So Sparen Sie bei Arzt…)
Es zeigt sich: Das deutsche Einkommensteuerrecht trägt stellenweise sozialstaatliche Züge. Für Arbeitnehmerhaushalte, die es in einem Jahr besonders hart trifft, kann in Summe die Grenze der zumutbaren Belastungen durchaus überschritten sein – und damit ein finanzieller Ausgleich der Härte möglich. Das gilt vor allem für Menschen mit mittleren und niedrigeren Einkommen. Doch es zeigt sich auch: Ohne Steuerberatung oder die Unterstützung durch die Lohnsteuerhilfevereine ist in solchen Fällen eine ordentliche Steuererklärung kaum zu machen.
Hexen, die mit ihrer Magie aufwachsen, sind im Fantasy-Genre eine Sache. Hexen, die ihre Kräfte erst später entdecken und mit diesen dann umzugehen lernen müssen, eine andere – und eben diese stehen in „Witch Season“ im Mittelpunkt, dem ersten Band der geplanten „Broken Coven“-Romanreihe von Juli…
quot;The End Of Oak Street" mit Anne Hathaway und Ewan McGregor“>filmstarts.de/nachrichten/1000207041.html“>Originalartikel veröffentlicht auf Filmstarts
Laut Patientenanwalt Gerhard Jelinek gibt es in Wien „zu wenige Kassenärzte“. Beim Thema Gastpatientinnen und -patienten forderte er Lösungen von der Politik
Quelle: personal-hat-mit-gastpatienten-zu-tun?ref=rss“ target=“_blank“ rel=“nofollow“>Der Standard
Kalifornien wählt die Nachfolge des demokratischen Gouverneurs Gavin Newsom. Laut vorläufigen Resultaten qualifiziert sich neben Hilton auch der ehemalige demokratische Gesundheitsminister Xavier Becerra für die entscheidende Runde.